11 Kapitalverbrechen

Faktencheck Klimapolitik 11
Behauptung: „Der deutsche Faschismus war das Verbrechen eines irren, geschickten Verführers.“

Falsch: Faschismus entsteht auch, wenn Reiche in der Krise die Macht an sich reißen, indem sie die Demokratie populistisch aushöhlen. Von der Naziherrschaft profitierten die Reichen, die Hitler zur Macht verhalfen – auch nach dem Krieg.

Reiche Eliten instrumentalisieren in der Krise zum Machterhalt die Menschen mit geringen Privilegien und die, die Angst vor dem Verlust ihrer Privilegien haben.
Ihre demokratischen Interessenvertreter tun das mit der Erzählung, progressive Politik schade allen, indem sie mit Bürokratie und Steuern die Wirtschaft lahmlege .
Populisten gehen weiter. Um von den Verantwortlichen abzulenken, suchen und finden sie Sündenböcke, gegen die man Hass schüren und Hetze verbreiten kann. Schuld an der Krise seien progressive Eliten, Minderheiten und Arbeitsunwillige. Es bedürfe autoritärer Führung anstatt der demokratischen Gremien, die ihre Führungsschwäche bewiesen hätten.
Politiker:innen, die auf dem argumentativen Trittbrett der Populisten fahren, normalisieren deren politische Haltung, indem sie ihre Erzählungen reproduzieren und damit die Grenze des Sagbaren verschieben; sie stärken damit deren Position .
Die aktuelle Krise kann man natürlich auch der übertriebenen bundesdeutschen Bürokratie anlasten, die nicht über Nacht gekommen ist, und die sich wahrscheinlich in den Jahrzehnten nicht allein unter den SPD-geführten Regierungen entwickelt hat. Die CDU hatte jedenfalls deutlich mehr Zeit in Regierungsverantwortung. Unter der Ampelregierung jedenfalls hat sie nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts nicht zu-, sondern abgenommen . Das Gleiche kann man über die oft beklagte Steuerlast feststellen – die letzten Erhöhungen der CO2-Steuer wurden noch unter Merkel beschlossen .
Weit bedeutendere Krisenursachen liegen viel tiefer, in der Struktur unserer fossil dominierten Wirtschaft. Die eine ist die extreme deutsche Abhängigkeit von billigem russischem Gas seit dem Gaslobbyisten-Kanzler Gerhard Schröder (SPD), und die andere eine erratische und verschleppte Dekarbonisierung unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) . Drastisch verschärft wurde die Krise v.a. durch die Politik der Austerität, die unter Merkel zuerst grundgesetzlich verankert, dann per Verfassungsgericht von der CDU unter Friedrich Merz eingeklagt, und unter Finanzminister Christian Lindner (FDP) gegen die Koalitionspartner durchgesetzt wurde, was zum Bruch der Koalition führte .
Fatale politische Fehlentscheidungen wie die Blockade der Energiewende oder das Festhalten am Verbrennermotor und an der Schuldenbremse wurden auch deshalb getroffen, weil vorrangig Interessen schwerreicher Rentiers bedient wurden , oftmals begleitet von großzügigen Parteispenden . Die so alimentierte fossile Industrie ist es, die nicht zukunftsfähig ist , und gegen deren Umbau seit Jahren enormer politischer Druck aufgebracht wird , auch mit populistischen Mitteln . Dies geschah und geschieht weiter entgegen allen Bekundungen zur „Bewahrung der Schöpfung“ , und entgegen allen Empfehlungen der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Lehrmeinung bzw. den weit überwiegenden Empfehlungen der Ökonomie .

Entscheidend mitbestimmt wurde die fossile Wirtschafts- und Kriegspolitik seit 150 Jahren von wenigen Unternehmen, deren Nachfolger sich später nationalstolz als Deutschland AG präsentierten . Wir müssen zurückschauen auf die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.


Die deutschen Provinzfürsten hatten sich erst spät unter der Hegemonie Preußens zu einer Nation zusammengefunden, die 1870 einen erfolgreichen Krieg gegen Frankreich führte. Nationalistische Eliten, darunter vor allem Studentenverbindungen, beanspruchten für sich den „deutschen Sonderweg“ zur Demokratie, der weniger vom Freiheitsdrang der Bevölkerung als vom Wirken geistiger Eliten bestimmt sei – die Erzählung vom „Volk der Dichter und Denker“ war so chauvinistisch wie populär . Im Preußenstaat herrschte ein ausgeprägtes Obrigkeitsdenken.
Bei der Aufteilung der indigenen Welt in europäische Kolonien war Deutschland entsprechend spät, was als nationale Schmach empfunden wurde . Das versuchte man durch umso ehrgeizigere Industrialisierung und Aufrüstung wettzumachen . Die wissenschaftlich-industrielle Elite wurde auch deshalb im Kaiserreich als staatstragend verstanden. Vermeintliche wissenschaftliche Nachweise einer rassischen Überlegenheit und Antisemitismus prägten schon im Kaiserreich das intellektuelle Leben – zwar nicht nur in Deutschland, hier aber wegen der kolonialen Minderwertigkeitsgefühle umso mehr, ähnlich wie in Belgien .

Der Chemiker Fritz Haber war maßgeblich an der Entwicklung von Giftgasen beteiligt, die schon damals vom Völkerbund geächtet waren. Bekannt wurde er 1911 für sein Laborverfahren zur Ammoniak-Produktion. Ammoniak lässt sich für die Herstellung von Salpeter für Sprengstoffe verwenden, und wurde deshalb als „Kriegschemikalie“ bezeichnet. Vorher konnte man Salpeter günstig nur aus dem knappen Naturstoff Guano, dem getrockneten Kot von Seevögeln, gewinnen. Für den Guanohandel hatten US-Firmen ein Monopol.
Die Chemiker Alwin Mittasch und Carl Bosch entwickelten 1913 aus Habers Ammoniak-Laborverfahren für die Badische Anilin- und Sodafabrik BASF ein innovatives High-Tech-Verfahren für die Massenproduktion. Diese Autarkie war mit ausschlaggebend für die Bereitschaft Preußens, den Krieg zu wagen. Das „Salpeterversprechen“ war ein Vertrag zwischen Preußen und BASF über eine jährliche Subvention von 35 Millionen Reichsmark. Dazu kamen noch die Salpeter-Verkaufspreise, und BASF hatte während der Kriegsblockade das Monopol auf das Haber-Bosch-Verfahren.

Neid und Konkurrenzdenken zwischen den eng verwandten europäischen Adelsfamilien waren weitere Mitursachen für den Ersten Weltkrieg. 1914 wurde ein serbisches Attentat auf die mit Preußen verbündete österreichische Monarchie zum Auslöser. Eine hochmütige preußische Krisendiplomatie – in Form eines „Blankoschecks“ des Kaisers Wilhelms II an Österreich – verleitete Österreich zu einem Angriff gegen Serbien, und damit dessen Schutzmacht Russland. Deutschland marschierte gleich durch Belgien und Luxemburg gegen Frankreich, und eröffnete damit einen gewagten Zweifronten-Krieg. England sah sich durch die Verletzung der belgischen und luxemburgischen Neutralität provoziert, und griff ein.
Im Westen endete der deutsche Vormarsch bald in einem verlustreichen Stellungskrieg; die Schützengräben in der Champagne bleiben bis Kriegsende umkämpft. England wurde von den USA aus mit Material unterstützt, wogegen Deutschland U-Boote einsetzte. 1915 kam es durch einen deutschen U-Boot-Angriff auf die Dampfer Lusitania und Arabic zu über 1200 zivilen Toten, woraufhin die USA mit Kriegseintritt drohten – die U-Boote wurden stillgelegt.
1917 schickte der deutsche Kaiser den russischen Dissidenten Wladimir Iljitsch Uljanow per Sonderzug nach Russland mit dem Auftrag, dort eine sozialistische Revolution auszulösen. Uljanow stürzte unter dem Namen Lenin mit seinen Bolschewiki den Cousin Wilhelms, den Zaren Nikolai II, und löste damit den Rückzug der russischen Truppen, und letztlich die Tragödie um die sowjetische Stalin-Diktatur aus, die soviele Opfer kostete wie der Zweite Weltkrieg, und die bis heute nachwirkt.
Die aggressive Taktik von General Ludendorff, der zwei Jahre nach der Lusitania-Krise 1917 den U-Boot-Krieg im Atlantik wiederaufnahm, führte jedoch zum Kriegseintritt der USA. Damit wurde die Lage aussichtslos. Doch anstatt Friedensgespräche zu suchen, entzog sich der deutsche Adel, allen voran Kaiser Wilhelm II, der Verantwortung. Wilhelms Vertreter Max von Baden setzte Friedrich Ebert, den Vorsitzenden der stärksten Reichstagsfraktion SPD, als Reichskanzler ein, und überließ ihm damit die schwierigen Waffenstillstandsverhandlungen. Ebert entsendete den Zentrumspolitiker Matthias Erzberger. Die Bedingungen der Gewinner waren hart, doch der General der Obersten Heeresleitung OHL Hindenburg drängte auf Erzbergers telegrafische Rückfrage am 10. November auf Unterzeichnung, so blieb Deutschland von Zerstörungen verschont.
Nur ein Jahr später, am 18. November, warf genau dieser General Hindenburg im Reichstag den demokratischen Politikern, v.a. Erzberger und Ebert, Verrat an den „im Felde unbesiegten“ Soldaten vor, denen sie einen „Dolchstoß“ in den Rücken versetzt hätten. Erzberger wurde 1921 von rechtsradikalen Terroristen ermordet.

Der arbeitslose Künstler und ehemalige Gefreite des Ersten Weltkriegs Adolf Hitler machte im September 1919 durch eine reißerische, von Hass gegen Juden und Demokraten erfüllte Rede im Münchener Bürgerbräukeller beim Vorsitzenden der Deutschen Arbeiterpartei DAP Anton Drexler großen Einduck. Damit begann eine steile Karriere in der Partei. Er erhielt schon früh viele Spenden, u.a. von Henry Ford, und kaufte einen Verlag.
Am 8.11.1923 versuchte Hitler zusammen mit einer kleinen Gruppe von Verschwörern um Weltkriegs-General Erich Ludendorff, wieder im Münchener Bürgerbräu-Keller, eine Erpressung der örtlichen Regierung. Sie sollte den örtlichen Reichswehrverbänden den Marsch nach Berlin befehlen, um die Reichsregierung unter Friedrich Ebert (SPD) zu stürzen. Die Putschisten wurden nach einer Schießerei von der bayerischen Landespolizei überwältigt und festgenommen.
In der kurzen Haft diktierte Hitler seinem Zellengenossen Rudolf Heß sein rechtsextremes Manifest „Mein Kampf“, aus dessen Verkauf er als Verleger hohe Profite machen sollte.

1922 hatte unterdessen Günther Quandt, dessen Industrie-Konglomerat auf Uniformen für den Ersten Weltkrieg basierte, systematisch Firmenanteile der Akkumulatorenfabrik AFA, später VARTA, gekauft. Blei-Akkumulatoren bekamen damals in der Kriegstechnik besondere Bedeutung, wo sie eine Schlüsseltechnologie für U-Boote und Torpedos darstellten. Das umsatzstärkste Geschäftsfeld blieb die Starterbatterie für Verbrennermotoren, die für Kriegsgerät massenhaft benötigt wurden. 1928 erwarb Quandt die Mehrheit der Berlin-Karlsruher Industrie-Werke AG, die während des Ersten Weltkriegs noch als Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG DWM riesige Mengen Munition produzierte, und noch unter einem Produktionsverbot der Siegermächte stand. Er war einer der ersten Industriellen, die Adolf Hitler massiv unterstützten.

In der Wiederaufbau-Phase kam es in den bedeutendsten Industriesektoren zu Kartell- und Monopolbildungen. Finanziert wurde das in der Regel von Deutsche Bank.

BASF nutzte die massive staatliche Anschubfinanzierung der Ammoniaksynthese für eine Vormachtstellung auf dem Weltmarkt für Stickstoffverbindungen, die in Friedenszeiten als Basis für Mineraldünger gigantische Marktchancen bieten. Bis heute ist BASF einer der wichtigsten Produzenten in diesem Oligopol. Der Stickstoff-Haushalt ist in der Erdsystemforschung (zur Zeit) die planetare Grenze, die die Menschheit neben der Biodiversität am weitesten überschritten hat, und die (wie die übrigen Grenzüberschreitungen auch) von einer zukunftsfähigen Regulierung weit entfernt ist .
1925-1952 firmierte die BASF AG, die ihre wichtigsten Konkurrenten 1925 übernommen hatte, als Monopolist unter dem Namen I.G. Farben AG. Sie war damals das größte Unternehmen Europas, und das größte Chemieunternehmen der Welt . Während der NS-Zeit profitierte diese weiter an der Produktion von Ammoniak, aber auch an anderen wichtigen Kriegschemikalien nach neuen Verfahren wie Kraftstoffe nach Franz Fischer und Hans Tropsch, und Synthesekautschuk nach Walter Bock und Eduard Tschunkur .

Dem Beispiel der Chemieindustrie folgten 1926 die riesigen Stahlproduzenten, die einander bis dato immer wieder Konkurrenz gemacht hatten, und gründeten die Vereinigten Stahlwerke . Die Gasnetze, die die Stahlwerke zur Vermarktung ihrer Kokereigase gebaut hatten, wurden zunächst zur Aktiengesellschaft für Kohleverwertung fusioniert. Vom beständigen Strom der riesigen Kohlemassen durch die Hochöfen hatte schon seit 1893 das Monopol Rheinisch-Westfälisches Kohlen-Syndikat RWKS des Magnaten Hugo Hermann Stinnes profitiert .

Kurz nach einer offiziellen Kartellabsprache der Kraftwerksbetreiber zur Gebietsaufteilung, dem vermeintlichen „Elektrofrieden“ von 1927, formierte sich zunächst in Geheimabsprache ein Kartell aus Bayernwerk , Preußenelektra und VEW , und damit unter Ausschluss der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke RWE des mächtigen Kohle- und Gasmonopolisten Stinnes.
Ihren Netzausbau hatten die Stromversorger in den Ballungsräumen gleich zum Aufbau eines Gasversorgungsnetzes genutzt, das sie nun ebenfalls in ihr Kartell einbanden.
Durch Fusion unter dem Dach seines RWKS schuf Stinnes 1928 das Monopol AG Ruhrgas, das bis 2002 existierte .
1929 erkämpfte sich Stinnes auch im Stromkartell mit seinem RWE die führende Rolle. Bis auf Berlin versorgte dieses Kartell ganz Deutschland; unter dem Namen Deutsche Verbundgesellschaft e.V. (DVG)existierte es bis 2001 .

Nach der US-Wirtschaftskrise 1929 forderten US-Investoren ihr Geld zurück, die Krise griff auf Deutschland über. Das fatale Rezept der letzten demokratisch gewählten Regierung unter dem Konservativen Heinrich Brüning (Zentrumspartei) lautete wie heute: Sparen .
Die Geschädigten von Monopolen sind immer die Kunden, also Konsumenten, kleine und mittlere Unternehmer. In der Krise sahen diese sich dieser zunehmenden Konzentration des Kapitals schutzlos ausgeliefert – und viele glaubten den Heilsversprechen Hitlers, der jedoch in Wirklichkeit nicht ihre Interessen vertrat, sondern die des Kapitals. Die Wirtschaftskrise verschaffte der NS-Bewegung immer größeren Zulauf, v.a. der paramilitärischen SA, die mit Straßenterror die Bevölkerung einschüchterte und die Gegner terrorisierte.

Einzelne Wirtschaftsgrößen wie Günther Quandt (AFA, VARTA), August von Finck (u.a. Bankhaus Merck, Allianz AG), Kurt Schmitt (Allianz AG), Fritz Thyssen, Albert Vögler und Emil Kirdorf (Vereinigte Stahlwerke AG) unterstützten Hitler schon länger, auch aus dem Ausland, wie Henry Ford oder Henri Deterding (Shell) . Sie setzten auf Vorteile für ihre Unternehmen aus einem autoritären Regime.
Nach Angaben des renommierten Wirtschaftshistorikers Henry Ashby Turner traf sich Mitte 1931 eine Gruppe von Industriellen mit Adolf Hitler im Berliner Hotel Kaiserhof, um der NSDAP im Falle eines Linksputsches 25 Millionen Reichsmark zur Verfügung zu garantieren; eine Gästeliste existiert nicht mehr, Turner vermutete mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest Kirdorf, Thyssen und Quandt .
Die Machtübergabe der Konservatien an Hitler vollzog sich im Frühjahr 1933. Reichspräsident Hindenburg, der auf den Waffenstillstand gedrängt und dann als falsche Schuldzuweisung die Dolchstoß-Legende erfunden hatte, ernannte am 30. Januar Hitler ohne Parlamentsbeschluss (ganz legal) zum Reichskanzler. Noch vor der entscheidenden Parlamentsabstimmung zur Abschaffung der Demokratie, zum Ermächtigungsgesetz, versammelte Hitler am 20. Februar die Wirtschaftsgrößen, um sich ihrer Unterstützung zu versichern – womöglich auch unter Androhung von Nachteilen an die, die sich noch zurückhielten. Hier ist die Gästeliste überliefert .
Buchtip: Henry Ashby Turner. Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers. Siedler Verlag. München 1985.


Das Ammenmärchen, dass sie [die Wirtschaftsgrößen] sich Hitler und seine Schergen gekauft hätten, ist zwar endgültig widerlegt. Doch kann man sie mitnichten von dem gravierenden Vorwurf freisprechen, alles nur Mögliche zur Zerstörung der Republik beigetragen zu haben.
Hans-Ulrich Wehler

Am 28. Februar setzte Hindenburg das Recht auf persönliche Freiheit aus. Jeder konnte von der Polizei in „Schutzhaft“ genommen werden , zuerst die Abgeordneten der Kommunistischen Partei. Jetzt brauchte es im Parlament nur noch der Stimmen der Zentrumspartei für Mehrheitsbeschlüsse der NSDAP. Die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes hätte also noch von der Zentrumspartei verhindert werden können – sie stimmte jedoch am 24. März im Deal gegen das Reichskonkordat dafür .
Von da an wurden politisch Andersdenkende, auch der SPD, verfolgt und verhaftet, teils ermordet oder in Konzentrationslager verbracht, wo sie gleich für Zwangsarbeit oder gar Menschenversuche eingesetzt wurden. Am 1. März wurden alle staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure außer den Gewerkschaften entmachtet („Gleichschaltung“), z.B. wurden alle Parteien außer der NSDAP verboten. Für die Arbeiterschaft, die Hitlers Partei ja mit ihrem Namen besonders adressierte, ließ er sich noch zwei Monate Zeit, bis zum 1. Mai. Dieser Tag wird von Gewerkschaftern und Sozialisten zur Erinnerung an den erfolgreichen Massenstreik im nordamerikanischen Industrierevier 1886 in progressiven Ländern, aber nicht in Deutschland, gefeiert als Tag der internationalen Arbeitersolidarität. Diesen Tag rief Hitler nun zum „Nationalen Tag der Arbeit“ aus – um am nächsten Tag alle Gewerkschaften gewaltsam aufzulösen und durch die Deutsche Arbeitsfront DAF zu ersetzen. Die demokratische Organisation der Gewerkschaften wurde durch eine NS-Kommandostruktur ersetzt, die umfangreichen Besitztümer vereinnahmt . Wer sich widersetzte oder als widerständig bekannt war, wurde inhaftiert, teils in eigene Übergangslager. Hier wurde entschieden, ob die Person ins KZ kam oder nicht.
Den Linken und Gewerkschaftern folgten Juden und andere ethnische Minderheiten, sowie Menschen, die psychisch nicht arbeitsfähig waren oder sich durch Arbeitsunwilligkeit widersetzten (diskriminiert als „Arbeitsscheue“ und „Asoziale“). Nach Kriegsausbruch wurden unzählige Menschen aus den besetzten Ostgebieten versklavt . Man weiß bis heute nicht genau, wieviele Opfer es gab, und kann nur schätzen; für die Schätzungen wurden sehr viele Daten in zahlreichen Studien kombiniert . Hinter den Zahlen verbergen sich unzählige unvorstellbare Grausamkeiten, von denen Überlebende berichteten .


Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
Martin Niemöller

Die Entmachtung der demokratischen Gewerkschaften war das Hauptziel der Wirtschaftslenker gewesen. Hier bewahrheitete sich der Wahlspruch von Sozialisten, der zum ersten Mal 1895 in der Wiener Arbeiterzeitung abgedruckt wurde.


Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.

Erst in der Walpurgisnacht 1934 setzte Hitler auch innerhalb der NS-Bewegung das uneingeschränkte Führerprinzip durch. Es kam zur Ermordung vieler parteiinterner Widersacher, u.a. zahlreicher SA-Kader, aber auch populärer Linksnationalisten wie Georg Strasser. Jetzt konzentrierte sich Hitlers innerer Machtzirkel um Heinrich Himmlers neue Eliteorganisation Schutzstaffel SS , die in hochwertigen Uniformen des NSDAP-Mitglieds Hugo Boss auftrat . Unter dem Dach der SS fand sich ein Kreis unterstützender Wirtschaftsgrößen: den Freundeskreis Reichsführer SS . Diesem Kreis von Eingeweihten ergaben sich immer wieder Konkurrenzvorteile, wie zum Beispiel Gelegenheiten zum Raub durch Enteignung.
Friedrich Flick beispielsweise war ein äußerst talentierter, aber auch risikofreudiger Volks- und Betriebswirt. Als früher, großzügiger Parteispender wurde er 1934 Mitglied, und stieg zu einem der wichtigsten Wirtschaftsführer im NS-Staat auf .
Große US-Unternehmen wie Ford, General Motors oder Standard Oil, aber auch die niederländische Shell und der britische BP-Vorläufer Anglo-Iranian Oil Company AIOC zogen ihre Investments nicht ab, sondern profitierten ebenfalls von der NS-Wirtschaft .

Der monopolistische Trust Vereinigte Stahlwerke war noch in der Krise 1932 zur Vermeidung der Insolvenz verstaatlicht worden, wobei der Eigner Friedrich Flick von überteuerten Preisen profitierte ; die Nazis privatisierten ihn wieder durch weitere massive staatliche Subvention .

Das einzige große NS-Staatsunternehmen waren die Reichswerke Hermann Göring HGW , die in den besetzten Gebieten sicher Zigtausende, möglicherweise aber auch Hunderttausende Zwangsarbeiter für die geraubten Industriebetriebe versklaven konnten . Allein rund um die Kernbetriebe von Salzgitter existierten zig Arbeitslager . Der wichtigste Manager der HGW war Paul Pleiger .
Als höchster NS-Funktionär hatte Göring direkten Zugriff auf die Kommandostrukturen der SS, anders als die privatwirtschaftlichen Konkurrenten. Während private Firmen noch kalkulieren mussten, wie sie den NS-Staat für die Zwangsarbeiter bezahlen, hatte das Ziel „Tod durch Arbeit“ für Göring höhere Priorität. Wegen der schlechten Rohstoffe wäre HGW eigentlich inrentabel gewesen; Gewinne wurden nur möglich durch die mörderische Zwangsarbeit. Die private Konkurrenz der HGW wie Vereinigte Stahlwerke aus Krupp, Thyssen usw. wurde auch deshalb nicht vom NS-Staat zerschlagen, sie profitierte weiterhin.
Buchtip: August Meyer. „Hitlers Holding – Die Reichswerke Hermann Göring.“ Europa Verlag. Hamburg 2000.

Das erste privat finanzierte Konzentrationslager Auschwitz III (Monowitz) wurde gebaut im Auftrag der I.G. Farben (vormals BASF), wo diese zigtausende Zwangsarbeiter internieren ließ, federführend war der Chemiker Fritz ter Meer. Von firmeninterner Geheimhaltung kann keine Rede sein; der offizielle Name des Chemiebetriebs war I.G. Auschwitz.
Der Chemiekonzern war wie kaum ein anderes Unternehmen direkt an den schlimmsten NS-Verbrechen beteiligt, und das vor allem in IG Auschwitz.
Zuerst zu nennen die Menschenversuche mit chemischen Wirkstoffen, bei denen in der Regel auch die tödliche Dosis ermittelt wurde. Weiter zu nennen der „Tod durch Arbeit“, der in der Chemieindustrie jedoch eine besondere Qualität hatte. Denn Arbeitsplätze in der Chemieindustrie sind entweder teuer oder gefährlich – I.G. Farben setzte auf Profitmaximierung. Die durchschnittliche Lebenserwartung jüdischer Häftlinge im Lager Monowitz lag auch deshalb bei 3-4 Monaten, allein von den Häftlingen dieses Lagers starben 20.000-25.000.
Ter Meer ließ schließlich auch Granaten mit dem neuen chemischen Kampfstoff Tabun in einem eigenen Lagerbetrieb in Zwangsarbeit produzieren – zu seinem Glück hatten die Wehrmachtsoffiziere genug Skrupel, sie einzusetzen.
Sein Chefingenieur Walther Dürrfeld war unter den Häftlingen für seine Grausamkeit besonders berüchtigt .
Buchtips:
Joseph Borkin. Die unheilige Allianz der I.G. Farben. CampusVerlag, Frankfurt/New York 1979
Bernd C. Wagner. IG Auschwitz. Zwangsarbeit und Vernichtung von Häftlingen des Lagers Monowitz 1941–1945. (Band 3 der Darstellungen und Quellen zur Geschichte von Auschwitz vom Institut für Zeitgeschichte). München: Saur 2000, 378 S., ISBN 3-598-24032-5
N.N. (1994). … von Anilin bis Zwangsarbeit. Der Weg eines Monopols durch die Geschichte. Zur Entstehung und Entwicklung der deutschen chemischen Industrie. Arbeitskreis I.G. Farben der Bundesfachtagung der Chemiefachschaften
Sara Berger (2023). Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus. Begleitpublikation zur Wanderausstellung, 3. Auflage. Fritz Bauer Institut. Frankfurt am Main

Finanziert wurde das Projekt Auschwitz III der I.G. Farben von Deutsche Bank, federführend waren die Vorstandsmitglieder Hermann-Josef Abs und Karl Rasche, der mit Pleiger auch am Aufbau der HGW beteiligt war . Auschwitz III war nur das prominenteste Beispiel der zahlreichen mörderischen Geschäftsmodelle der Deutsche Bank. Über Beteiligungen und Geschäftsbeziehungen finanzierte sie neben der Dresdner und Commerzbank viele weitere Unternehmen, die Zwangsarbeiter versklavten und durch besonders menschenverachtende Arbeitsbedingungen ermordeten, hervorzuheben noch die in Nordhausen/ Mittelbau-Dora (Mittelwerk GmbH, Zulieferer Siemens: 20.000 Tote) , Mauthausen/ Gusen (Messerschmitt, Steyr-Daimler-Puch: 35.000 Tote) , Flossenbürg (Messerschmitt, Siemens: 30.000 Tote) , Neuengamme (Hanseatische Kettenwerke, Jastram-Werft: 60.000 Tote) .

Deutsche Bank hat von Anfang an riesige Summen in zahlreiche Rüstungsprojekte investiert, und diese entscheidend mitgestaltet. In einige Schlüsselunternehmen entsandte sie hochrangige Führungskräfte. Bei dem Handel mit Mefo-Wechseln kalkulierte sie mit künftigen Erlösen aus den Raubzügen in besetzten Gebieten.
Deutsche Bank war auch die wichtigste Hausbank des NS-Regimes für die Enteignung jüdischer Vermögen, die verharmlosend als „Arisierung“ bezeichnet wurde. Federführend für dieses „Geschäftsfeld“ im Kernland war Hermann Josef Abs, in den Niederlanden und dem „Protektorat Böhmen und Mähren“ Karl Rasche.
Buchtip: Harold James et al.. Die Deutsche Bank und die „Arisierung“. Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte der Deutschen Bank in der NS-Zeit. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47192-7.
Auch wenn eine direkte Beteiligung von Vorständen wie Abs nicht nachgewiesen werden konnte: Deutsche Bank hat das Zahngold ermordeter Juden aufgekauft, gewonnen aus der Asche ihrer Leichen von einer Chemiefirma, die in sehr diversen Geschäftsfeldern tätig war: Degussa.

Die Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt Degussa hat zunächst viele enteignete jüdische Chemiebetriebe übernommen; die Eigentumsfragen haben Abs und Rasche genauso direkt organisiert, wie die weiteren Finanzierung der Degussa. Die Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung mbH Degesch war eine 42,5%ige Tocher der Degussa. Sie hat das Giftgas Zyklon B als „Schädlingsbekämpfungsmittel“ im Auftrag und auf eigene Rechnung bei der Dessauer Zuckerraffinerie GmbH produzieren lassen, und direkt an die Konzentrationslager KZ verkauft. Durch den Genozid der SS in den Vernichtungslagern kam Degussa schließlich zu ihrem ursprünglichen Kerngeschäft, der Abscheidung von Gold. Dieses trennte sie aus der Asche der KZ-Opfer, die vor ihrer Verbrennung mit Degussa-Giftgas ermordet worden waren. Der perfide Zusammenhang der vielfältigen Degussa-Aktivitäten war also der Holocaust : Zwangsarbeit, Zyklon B, Zahngold.

Daimler-Benz war schon im Ersten Weltkrieg ein wichtiger Rüstungskonzern und wurde 1932 von Deutsche Bank gerettet. Diese hat die Restrukturierung zu einem Rüstungskonzern entscheidend mitgestaltet. Daimler-Benz wurde von Seiten der Deutsche Bank geführt durch den frühen NSDAP-Mann Emil Georg von Stauß, der daneben auch einen Aufsichtsrats-Posten bei BMW hatte.
Wilhelm Kissel, Vorstandsvorsitzender bei Daimler-Benz seit 1926, zerstritt sich 1928 mit seinem Konstrukteur Ferdinand Porsche, der auch deshalb Daimler-Benz mit einem teuren Vergleich verlassen musste, und 1930 ein Konstruktionsbüro gründete.
Nicht Porsche, sondern Daimler-Benz baute 30 Prototypen mit der Bezeichnung W30 für Hitlers „Volksauto“, das dem Mercedes-Kleinwagen Typ 150 sehr ähnlich war. Kissel war schon 1933 in die SS eingetreten und 1934 in die NSDAP, doch Hitler sorgte dafür, dass sein loyaler Gefolgsmann Jakob Werlin als Vorstand bei Daimler-Benz bestellt wurde. Werlin war es, der für Hitler die Prototypenfertigung des W30 entscheidend vorantrieb. Dennoch übernahm dann 1934 Porsche die Weiterentwicklung des Projekts für Hitler persönlich.
Mercedes kam wegen Differenzen zwischen Porsche und Kissel für die Produktion des KdF-Wagens nicht in Frage. 1938 konnte Porsche mit seinem Schwiegersohn Anton Piëch das Projekt einer eigenen, riesigen Autofabrik in der neuen „Stadt des KdF-Wagens“ verwirklichen. Finanziert wurde es aus dem Kapital der Deutschen Arbeitsfront DAF, das u.a. aus der Enteignung der Gewerkschaften stammte .
Piëch war Mitglied einer rechtsextremen Studentenverbindung, seit 1933 Mitglied der (illegalen) österreichischen, 1938 der deutschen NSDAP, und noch 1944, als der Krieg in informierten Kreisen bereits als verloren galt, trat er in die SS ein. Piëch war für den Einsatz von etwa 20.000 Zwangsarbeitern in Wolfsburg verantwortlich, auch von Müttern Neugeborener, von denen 350 in einem eigenen Lager starben. Am Kriegsende führte er seine eigene Abteilung von „Hitlers letztem Aufgebot“, des Volkssturms . Porsche wurde 1934 Deutscher, 1937 Parteimitglied der NSDAP, 1938 Ehrenmitglied in Piëchs Studentenverbindung, und 1942 Ehrenmitglied der SS.
Von Stauß und Kissel erlebten das Ende des Krieges nicht.

Von Fincks Bank profitierte von der Enteignung jüdischer Banken. Der Vorstand seines Versicherungskonzerns Allianz Kurt Schmitt wurde SS-Mitglied und der zweite Wirtschaftsminister im NS-Staat.

Buchtip: Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus. Siedler Verlag. München 2008.
Auch erschienen als: Band 663. bpb-Schriftenreihe. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn.

1939 drohten Hitler absehbar die Mittel für weitere Rüstung auszugehen, und so beschloss er gegen das Anraten höchster Militärs den Beginn des Zweiten Weltkriegs . Die Opposition der Generäle, allen voran Ludwig Beck und Erwin von Witzleben war zu unkoordiniert, und Hitler konnte sich mit Hilfe willfähriger Opportunisten wie Wilhelm Keitel oder Franz Halder schließlich durchsetzen. Keitel bezeichnete ihn nach dem erfolgreichen Blitzkrieg in Frankreich als „größten Feldherrn aller Zeiten“ (was später, nach dem Verlust bei Stalingrad, ironisierend zu „GröFaZ“ wurde) . Die Liste der erfolglosen Attentate, nach Kriegsbeginn bis auf eines allesamt von Offizieren geplant, ist unglaublich lang .
Wie die OHL im Ersten Weltkrieg, so eröffnete auch Hitler zuerst eine Ost- und dann eine Westfront. Auch hier unterstützen die USA England, und es kam zum U-Boot-Krieg. Die Ölquellen von Aserbaidschan und Libyen waren weit ehrgeizigere Ziele als im Ersten Weltkrieg, wo nur England die Bedeutung von Erdöl erkannt hatte. Für den Weg zu den Ölquellen reichten die militärischen Mittel nicht, obwohl der Ostfeldzug als völkerrechtswidriger Raubzug und Vernichtungskrieg geführt wurde: Mit dem russischen Winter 1941/42 hatte Hitler nicht gerechnet , und in Nordafrika fehlte es an Nachschub über das Mittelmeer .
Der wichtigste Unterschied zum Ersten Weltkrieg war die Unfähigkeit des narzisstischen Diktators Hitler, seine Niederlage einzugestehen, und seine totalitäre Herrschaft über die Deutschen, die selbst im Untergang nicht wagten zu opponieren. Die Zivilbevölkerung litt unter Bombardements und der Besatzung der Kriegsgegner. Im sprichwörtlichen preußischen Kadavergehorsam ging nicht nur die Armee, sondern der ganze Staat zu Grunde, bis Hitler mutmaßlich durch Selbstmord schließlich die Deutschen von seinem Schicksal entband und erlöste; acht Tage später kapitulierte Hitlers Stellvertreter Karl Dönitz in Flensburg.


Bei den Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunalen fanden verschiedene Prozesse statt, zunächst der Hauptprozess für die hochrangigen Mitglieder der NSDAP und Gustav Krupp , und weitere für andere beteiligte Organisationen . Krupp entging einem Urteil durch Krankheit ; 23 Todesurteile und viele Haftstrafen wurden vollstreckt, doch nur Rudolf Heß musste seine lebenslange Haft bis 1987 absitzen, wo er sich wie andere Nazis durch Suizid weiterer Strafe entzog.
Für weitere Unternehmer und Manager wurden eigene Prozesse angestrengt, die zu Beginn von besonderem Interesse waren
Buchtip: Grietje Baars. Capitalism’s Victor’s Justice? The Hidden Stories Behind the Prosecution of Industrialists Post-WWII. In: The Hidden Histories of War Crime Trials. Hrsg.: Heller and Simpson, Oxford University Press 2013, ISBN 978-0-19-967114-4.
Verbrecherische Absprachen und Kartelle sind aus marktwirtschaftlicher Sicht extrem schädlich für das Gemeinwohl, und wurden schon lange in den USA verfolgt . Die Entscheidung für eine starke industrielle Wieder-Entwicklung Westdeutschlands unter Hegemonie der USA, die teils auch in die Geschäfte der Nazis verwickelt waren , führte jedoch schließlich zu einem Umdenken. So wurden viele Kapitalverbrechen aus politischen Gründen weniger gründlich beleuchtetet – der Kapitalismus sollte nicht auf der Anklagebank sitzen .
Buchtip: Kim Christian Priemel. Flick – Eine Konzerngeschichte vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik. Wallstein Göttingen 2007. ISBN 978-3-8353-0219-8. Auszüge Online.
Der Fall des amerikanischen Wirtschaftsjuristen Joseph Borkin ist besonders bemerkenswert. Als gut vernetzter Spezialist für Korruption und illegale Kartellabsprachen wurde er vom Chef der Kartellbehörde, Oberstaatsanwalt Thurman Arnold, zum Sonderassistenten berufen. 1943 schrieb er mit Charles Welsh ein Sachbuch über die internationalen Verflechtungen und die Strategie des deutschen Chemiekonzerns I.G. Farben, in dem er die Aktivität von Kartellen als schädlich für die Nation brandmarkte; im Vorwort schrieb sein Chef, Oberstaatsanwalt Arnold, von einer „brillianten und fesselnden Darstellung“. Das Buch wurde ein Bestseller, eine Verfilmung war geplant. Die Kritik kam von links („zu imperialistisch“) und v.a. von rechts („zu links“). Arnold wurde noch zu Kriegszeiten von Präsident Roosevelt persönlich wegbefördert, um die Rüstungsproduktion nicht zu beeinträchtigen; sein Assistent Borkin durfte zunächst bleiben. Als dann 1946 die Nachkriegsjustiz zum Thema Verflechtungen amerikanischer Konzerne, wie John D. Rockefellers Standard Oil mit I.G. Farben oder Henry Ford mit eigenen deutschen Fabriken, kam, schied auch er aus dem Amt – obwohl genau das sein Fachgebiet war. Warum, ist nicht überliefert .
Buchtip: Joseph Borkin and Charles A. Welsh. Germany’s Master Plan. The Story of Industrial Offensive. With an Introduction by Thurman Arnold. Duell, Sloan and Pearce. New York 1943
So entkamen viele der Nachkriegsjustiz, und wirklich enteignet wurden letztlich nur die verurteilten Kriegsverbrecher, also ein sehr kleiner Bruchteil der Täter; keiner von diesen musste seine Haftstrafe komplett absitzen.
Nur I.G. Farben und Vereinigte Stahlwerke wurden zerschlagen; etliche Manager der I.G. Farben wurden wegen besonders schwerer Verbrechen wie Menschenversuchen und Vergiftung am Arbeitsplatz verurteilt, und nur marginal enteignet.
Dass viele bekannte Nazis nach den Nürnberger Prozessen straflos blieben, führte zu Nachfolgeprozessen, z.B. den Auschwitz-Prozessen der 60er-Jahre. Möglich wurden diese nur durch glückliche Zufälle erhaltene Dokumente, und das Durchhaltevermögen besonders motivierter Ankläger wie dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, selbst ein ehemaliger politischer KZ-Häftling.
Manche Äußerungen von Angeklagten verschlagen einem zunächst die Sprache, nur zwei Beispiele.


Den Häftlingen ist dadurch kein besonderes Leid zugefügt worden, da man sie ohnedies getötet hätte.
Fritz ter Meer
Eines steht fest, dass, je länger Häftlinge bei uns eingesetzt waren, sich ihr Gesundheitszustand verbesserte.
Walther Dürrfeld

Fritz ter Meer wurde 1948 verurteilt zu sieben Jahren Haft. Er verkaufte seine Villa in Kronberg nach seiner Verurteilung an seinen engen Geschäftspartner, den Nazi-Banker Abs. Seine Tochter heiratete 1949 ein ehemaliges NSDAP-Mitglied, den schwerreichen Kronberger CDU-Spitzenpolitiker Walther Leisler Kiep, der wiederum später als Schatzmeister zentral in eine der größten Parteispenden-Affären der CDU verwickelt war . 1950 wurde ter Meer wegen guter Führung entlassen, und 1956, unmittelbar nach Ablauf einer juristischen Sperrfrist, Aufsichtsratsvorsitzender der Bayer AG, dem zweitgrößten Nachfolgeunternehmen der I.G. Farben.
Dürrfeld wurde nach vorzeitiger Haftentlassung und Sperrfrist Vorstandsmitglied der Hibernia Chemie in Wanne-Eickel.
Der Kartellrechts-Experte Borkin brachte 1979 ein Standardwerk über I.G: Farben heraus, und macht darin eine nüchterne Feststellung.


Kapitel 9. Die I.G. gewinnt den Frieden
[…] Der Wohlstand kehrte bei den großen Drei [Bayer, BASF, Hoechst] wieder ein. Ihre Erträge übertrafen bereits die der I.G. Alle drei erhöhten 1956 ihre Dividende von neun auf zehn Prozent. Der gemeinsame Wert der Aktien von Bayer, BASF und Hoechst betrug fünfzehn Prozent des Wertes aller Aktien, die an der westdeutschen Börse notiert waren (New York Times 2.6. 1957, S. 21). Anfang 1956 verdreifachte Bayer sein Grundkapital. Drei Monate später erwarb es 28% Hüls. Die New York Times kommentierte am 13. 4. 1956: »Eine Nachfolgefirma der I. G. Farben hat einen Teil eines anderen Teiles des alten deutschen Chemie Imperiums erworben… Es scheint, als ob die Kräfte der Wirtschaft die Teile des zerstörten Farbenimperiums wieder zusammenziehen. Viele Beobachter sehen in den Aktivitäten der letzten Woche ein Zeichen für eine kommende Wiedergeburt des riesigen Industrieunternehmens, das vor dem Zweiten Weltkrieg die deutsche Wirtschaft beherrschte.« Schon bald wurde auch Cassella von Bayer übernommen. Die Großen Drei machten ihrem Namen wieder Ehre. 1977 gehörten Hoechst, Bayer und BASF zu den dreißig größten Unternehmen der Welt. Hoechst ist das größte Unternehmen Deutschlands. Hoechst und BASF sind größer als DuPont. Bayer ist nur geringfügig kleiner. Jedes einzelne der drei Unternehmen ist größer, als die LG im Zenit ihrer Geschichte es war.
Joseph Borkin

Auch ter Meers Bankier Hermann Josef Abs blieb in der Nachkriegs-Wirtschaft aktiv, er wurde zu einer zentralen Figur. Der Ölmilliardär David Rockefeller, der mit Standard Oil große Summen in I.G. Farben investiert hatte, nannte ihn „den führenden Bankier der Welt“ . Abs konnte sich enorm vernetzen. Obwohl er vor 1945 nicht als besonders religiös in Erscheinung getreten war, tat er das vor verstärkt im konservativ-christlichen Milieu, das in der Bundesrepublik des CDU-Kanzlers Adenauer kulturell dominierte . Von 1971-1985 bekleidete Abs das höchste Amt „Statthalter der Deutschen Statthalterei“ des uralten „Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“, in dem etliche konservative Politiker organisiert waren, und bis heute sind. Abs erhielt zahlreiche Ehrungen; hervorzuheben z.B. 1953 die damals höchste Auszeichnung der Bundesrepublik, das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.
Der aktive NSDAP-Unterstützer und verurteilte Kriegsverbrecher Flick zeigte keinerlei Reue. Er wurde dennoch 1950 begnadigt, und spielte sich gleich als Opfer auf. Er erhielt schon 1963 die neue höchste Auszeichnung der Bundesrepublik, das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband; 1966 bekam Abs es dann auch.

Friedrich Flick wurde zwar bestraft, aber nicht enteignet, und Alfred Krupp wurde nach Begnadigung wieder als Eigentümer eingesetzt. August von Finck, Kurt Schmitt, Hermann Josef Abs, Günther Quandt, Hermann von Siemens u.v.a. wurden nicht einmal angeklagt.

Was nicht in Nürnberg ans Licht gezerrt wurde, blieb solange weiter im Dunkeln, bis eine skandalöse Enthüllung auch ihre journalistische Resonanz fand .
Die Aktivitäten des frühen Hitler-Unterstützers Günther Quandt wurden erst viel später durch Recherchen, auch von Öffentlich-Rechtlichen Medien, bekannt . Es folgte eine Auftrags-Studie der Quandt-Erben, die die Fakten etwas anders interpretierte, aber auch nicht ohne Widerspruch blieb .
Zwar ist ein anderes Beispiel, das des Schuhfabrikanten Richard Freudenberg, weit weniger gravierend, weil er wie andere Unternehmer auch Hitler zunächst ablehnte. Die Tests seiner Schuhsohlen, wie die von Salamander, Rieker, Continental, Deutsche Linoleumwerke DLW, Bata, Westland-Gummiwerke und I.G. Farben auch, wurden später jedoch in mörderischen Menschenversuchen im KZ Sachsenhausen durchgeführt . Die Aufklärung verlief bei Freudenbergs Erben, den Vileda-Eignern, nach gleichem Muster: nach journalistischer Enthüllung gab man eine eigene umfangreiche Recherche in Auftrag . Die anderen Schuhhersteller taten nicht einmal das.
Diese Beispiele sind nur exemplarisch für die Regel: Wenn möglich, verschweigen. Entschädigen nur auf massiven Druck, und nur in symbolischer Höhe . Von den vorsichtig geforderten 10.000DM erhielten die 7655 Überlebenden von Auschwitz III, die sich meldeten, von I.G. Farben jeweils ganze 3919DM; als Verhandlungsstandard für die zahlenden Unternehmen etablierte sich ein Wert von 5000DM, ebenfalls eine unverschämte Summe angesichts der Leiden der Opfer, und der riesigen Gewinne der Konzerne .
Für das Buchprojekt der Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts zur NS-Geschichte in den 80er-Jahren hat Daimler-Benz seine Archive verschlossen; die Eigentümerstruktur des Riesenkonzerns zu Kriegszeiten ist bis heute nicht online zugänglich.
Buchtip: Barth, P. et al.. Das Daimler-Benz-Buch. Ein Rüstungskonzern im „Tausendjährigen Reich“. Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. Franz Greno Verlag. Nördlingen 1987

2000, 55 Jahre nach Kriegsende, hat die Bundesregierung für die letzten Überlebenden die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ eingerichtet, in die bis 2007 4,4 Milliarden Euro (davon 2,2 Milliarden aus Steuermitteln) eingezahlt und an 1,66 Millionen Opfer ausgezahlt wurden, das sind pro Kopf 1325,30 Euro aus der Wirtschaft .

Letztlich blieb das allermeiste Kapital aus NS-Verbrechen bei seinen Eigentümern, zum Teil auch vor der Kriegsverbrecher-Justiz verborgen in geheimen Finanzplätzen wie der Schweiz . An deutschem Kapital aus der NS-Zeit mangelte es nicht, die wenigen liquidierten Firmen aufzukaufen.
Buchtip: David de Jong. Braunes Erbe. Kiepenheuer & Witsch. Köln 2022.


Die Entnazifizierung Deutschlands ist ein Mythos. Sie hat nie stattgefunden. Die Finanzelite Nazideutschlands durfte ihr gesamtes Vermögen behalten.
David de Jong

Der Wiederaufbau wurde schnell zum Wirtschaftswunder verklärt, eine weitere Geschichte von der Überlegenheit des US-Kapitalismus. Befeuert vom Öl, das seit Kriegstagen reichlich nach Europa floss, machten deutsche und US-Firmen riesige Gewinne . Doch die Wertschöpfung aus den wirtschaftlichen Aktivitäten ist immer ungleicher verteilt worden, und hat extreme Machtkonzentrationen erzeugt. Die gleichzeitige Schadschöpfung ist ein Erbe für die kommenden Generationen.

Erst 1948 wurde das mittlerweile 20 Jahre alte Stromkartell öffentlich sichtbar organisiert, und zwar als eingetragener Verein. Es wurde erst 2001 unter der Rot-Grünen Bundesregierung entflochten, wodurch ein gerechterer Strommarkt für die Energiewende entstand.

Auch die Gasverteilnetze waren seit 1929 in der Hand des Kartells, der sogenannten „Energieversorger“. Die Fernleitungen gehörten dem Monopolisten AG Ruhrgas, nun eigenständige Tochter der zerschlagenen Vereinigte Stahlwerke. In den 70er-Jahren erhielt AG Ruhrgas einen exklusiven Marktzugang zu russischem Erdgas, das zwecks Devisenbeschaffung und politischer Entspannung im kalten Krieg sehr billig zu haben war . 2002 wurde der Monopolist AG Ruhrgas gegen den Einspruch des Kartellamts nach Order des Kanzlers und späteren Gaslobbyisten Gerhard Schröder (SPD) durch ministerielle Sondererlaubnis des Ex-RWE-Managers Werner Müller (parteilos) verkauft an den Stromversorger E.On, der durch Fusion von PreussenElektra und Bayernwerk entstanden war .
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion standen in Russland Öl- und Gasquellen zum Verkauf, und der größte Nachfolger von I.G. Farben BASF kaufte sich mit ihrer Tochter Wintershall ein. Die westdeutsch-russischen Pipelines lieferten ihr Gas seitdem an Wintershall, das bis zum Ukrainekrieg durchgehend die Profite aus dem Verkauf in das deutsche Gasnetz erhielt. 2015 erwarb Wintershall russische Gasfelder im Tausch gegen den größten deutschen Gasspeicher in Rheden, obwohl dieser zur kritischen Infrastruktur zählt – das wurde möglich unter Kanzlerin Merkel (CDU) durch ministerielle Sondererlaubnis von Sigmar Gabriel (SPD). Wladimir Putin ließ diesen und andere Speicher vor seinem Angriff auf die Ukraine 2022 leeren, was eine extreme Gasmangellage in Deutschland hervorrief. . Seit 2019 plant man bei BASF eine klimaneutrale Anschlussverwendung dieses Gases zur Wasserstoffproduktion durch Pyrolyse .
Man weiß bei BASF, dass die Zeit der fossilen Brennstoffe zu Ende geht. 2012 kaufte BASF Patente für Akkumulatoren , u.a. das für den PKW-tauglichen NiMH-Akku von Ovonic, das von der Ölfirma Chevron aufgekauft wurde und dann verschwunden war , und 2016 kaufte sie sich schließlich mit der traditionsreichen deutschen Tochtergesellschaft Chemetall in große Lithiumreserven ein – die neue Unternehmenssparte nennt sie „Coatings“ (Beschichtungen) – wobei einige Metalle der Chemetall dafür geeignet sein mögen, Lithium aber sicher nicht .
Prominent wurde 2021 die BASF-Erbin Marlene Engelhorn, die als Mitgründerin der Initiative taxmenow offensiv für eine angemessene Besteuerung von Reichtum eintritt .

Der frühe Hitler-Unterstützer und ehemalige NS-Bankier August von Finck führte nach dem Krieg den Allianz-Konzern einvernehmlich mit dessen Vorstand, dem Ex-NS-Wirtschaftsminister Kurt Schmitt. Nach dessen Tod 1950 kam es zum Machtkampf mit dem Nachfolger Hans Goudefroy, den von Finck verlor . Wie auch immer, von Finck konnte dennoch 1980 das größte deutsche Privatvermögen vererben . Sein Sohn August junior löste mit einer hohen Parteispende an die FDP 2010 die „Mövenpick-Affäre“ aus . Für seinen Goldhandel kaufte er 2010 den Markennamen Degussa von deren Nachfolger Evonik, obwohl der Name für seine verbrecherische NS-Geschichte berüchtigt war – der Zusatz „seit 1843“ wurde von Finck gerichtlich untersagt . Mit diesem Goldhandelsunternehmen organisierte von Finck 2014 eine verdeckte Parteifinanzierung der AfD, auch mittels staatlicher Zuschüsse zu unternehmerischen Aktivitäten der Parteien und durch Finanzierung der Parteizeitung Deutschlandkurier . Wie sein Vater, so betrieb auch von Finck junior „politische Landschaftspflege“, hier zu CSU und FDP. Trotz von Fincks skandalöser Parteifinanzierungsaktivitäten zeigte selbst CSU-Ministerpräsident Markus Söder 2019 keine Berührungsängste .

Der Sohn des NS-Industriellen Flick war trotz der politischen Unterstützung, die auch er sich erkaufte , wenig erfolgreich, und verkaufte sein Unternehmen schließlich. Wer seine Erben sind und was sie mit dem riesigen Kapital taten, ist Geheimwissen.

Die heute lebenden Erben des NS-Bankers Abs sind ebenfalls nicht öffentlich bekannt.


Die Konzerne der Deutschland AG tendieren seit über 100 Jahren immer wieder zur Monopolbildung und betreiben damit in großen Sektoren eine gemeinwohlschädliche Umgehung der Marktmechanismen, die eine gerechte Preisfindung durch fairen Wettbewerb unmöglich macht . Große Teile ihres Startkapitals 1945 stammen aus NS-Verbrechen. Von einer „Stunde Null“, also gleichen Startbedingungen für alle, kann also gar keine Rede sein .
Die Interessen der ehemaligen NS-Konzerne beeinflussen die deutsche Politik immer noch maßgeblich. Die Erben der ehemaligen NS-Industriellen Porsche, Piëch und Quandt z.B. waren mit dem Bau von Verbrenner-Autos wirtschaftlich sehr erfolgreich und gehören zu den reichsten Deutschen – das zu lange Festhalten an der veralteten Verbrenner-Technik ist wie schon gesagt auch auf ihren politischen Einfluss zurückzuführen; ihr mangelndes Interesse an eigenem PV-Strom und der Einfluss des Energieversorger-Oligopols blockierte die Energiewende. All das kostet Deutschland gerade Spitzenplätze in der Exportwirtschaft, und erschwert den Weg der Wirtschaft in eine klimaneutrale Zukunft.

Nach dem Krieg pflegte die konservative deutsche Elite wieder die Identität der Gründerzeit, als Volk der großen Humanisten und Wissenschaftler, und blieb dabei weitgehend im Obrigkeitsdenken verhaftet. Sie verdrängte die schrecklichen Folgen dieser Überheblichkeit: Rassenbiologie und Kriegslust. Nationalistische Burschenschaften wurden schnell wieder wichtige Netzwerke .
Ein progressives Aufbegehren gegen Rassismus und Chauvinismus schwappte 1968 aus den USA kurz nach Deutschland, blieb aber weitgehend eine elitäre Bewegung. Diese forderte – wie die Wissenschaft – das Ende externer Schadschöpfung ; d.h. einen wirksamen Schutz der natürlichen Ressourcen, und der Menschen, die heute schon Opfer ungerechter Wirtschaft werden.
Doch das wurde in der Praxis niemals prophylaktisch betrieben, wie es das Vorsorgeprinzip fordert – sondern höchstens als träge Reaktion auf unübersehbare Schäden, die von der Wissenschaft lange vorhergesagt, aber geflissentlich übersehen wurden. Wissenschaft war und ist in der Darstellung der rechten Eliten nur dann gut, wenn sie innovativ, also marktgängig, ist, und damit per Profit dem Machterhalt dieser Eliten dient . Ungerechigkeiten wie postkoloniale Ausbeutungsverhältnisse und Ökozid werden eben doch allzu gerne einfach von denen ignoriert, die nicht direkt betroffen sind.
Enttäuschte Progressive bewegten sich durch Radikalisierung gesellschaftlich immer wieder ins Abseits, und damit auch ihre Bewegung. Dieser Prozess wurde verstärkt von Provokationen der konservativen Eliten, die damit immer wieder ihre Ablehnung eines demokratischen Dialogs dokumentierten . Zuerst nur mit der Bild-Zeitung, dann mit Privatsendern und schließlich per „Social“ Media gelang es den konservativen Eliten immer besser, Prekariat und Mittelschicht vom vermeintlichen Gemeinwohl ihrer neoliberalen Politik zu überzeugen .
Neoliberale berufen sich so gerne auf den klassischen Nationalökonomen und Moralphilosophen Adam Smith, der (klammert man die kolonialen englischen Verhältnisse aus) einen zumindest lokal fairen Markt beschreibt, auf dem als Grundvoraussetzung fairer Wettbewerb herrscht; er warnte geradezu vor zu großer Anhäufung von Marktmacht durch gierige Menschen .
In Wirklichkeit haben Neoliberale die Märkte so weit durch staatliche Subventionen, Verzicht auf Steuern und Kartellbeschränkung derart verzerrt, dass die stärksten Marktakteure extrem bevorteilt werden. Statt Wettbewerb geht es um Macht; das spiegelt sich schon in der neoliberalen Kriegsrhetorik wieder .
Rechtslibertäre verbreiten mittlerweile ungeschminkten Sozialdarwinismus , so wie die Rechtsextremen vor 100 Jahren. Sie idealisieren das unbeschränkte Unternehmertum. Unter Markt verstehen sie ein Schlachtfeld ohne Regeln.


Frieden ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. […] Politik und Handel in entwickelter Form – die Kunst, durch geistige Überlegenheit Sacherfolge über den Gegner zu erzielen – sind beide ein Ersatz des Krieges durch andere Mittel.
Oswald Spengler (1922)
Competition is for losers
Peter Thiel

Was Rechtslibertäre als Marktradikalismus verklären, ist in Wahrheit das Ende des Markts. Mit dem allgemeinen Rechtsruck der Gesellschaft werden ihre Erzählungen immer lauter propagiert .

Demokratiegefährdende Erzählungen von Rechtsextremen über Faschismus werden immer mehr normalisiert. Nach zaghaften Anfängen vor Jahrzehnten („es muss auch mal ein Schlussstrich gezogen werden“) haben sie immer bedenklichere Ausmaße angenommen. Als Dammbruch wurde die rassistische Diskriminierung im Bestseller des SPD-Politikers Thilo Sarrazin 2010 betrachtet, verbunden mit der verdrehten Unterstellung einer woken Meinungsdiktatur. Mittlerweile frage ich mich:


Was wird man denn wohl noch sagen dürfen,
wenn Nazis uns alles diktieren?

Die maßlose Verharmlosung der Naziverbrechen als „Vogelschiss“ der deutschen Geschichte durch den damaligen AfD-Vorsitzenden Gauland sorgte 2018 für Entsetzen.
Seit einiger Zeit kommt eine neue Erzählung von rechtsextremen Libertären wie dem ehemaligen Degussa-Sprecher Markus Krall , oder erst 2025 höchst prominent von der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel, bestätigt vom reichsten Mann der Welt, Elon Musk : Danach soll Hitler ein Sozialist, sogar Kommunist, gewesen sein.
Die Nazis haben Unternehmen begünstigt, die die verbrecherischen Interessen ihrer Politik unterstützten. Ein staatlicher Zugriff auf nichtjüdisches deutsches Kapital fand nicht statt. Auch die großen deutschen Monopole entstanden lange vor der Machtübergabe; die Verstaatlichung der Vereinigte Stahlwerke von 1932, also noch in der Weimarer Republik, wurde sogar im NS-Staat rückgängig gemacht. Von kommunistischer Planwirtschaft zu reden, ist also völlig absurd.
Angesichts der Ermordung des linken NSDAP-Prominenten Georg Strasser durch die SS 1934, und vor allem angesichts der vollkommenen Unterdrückung linker Politik, einschließlich der Verfolgung und Ermordung zahlreicher linker Politiker, und der schließlichen Enteignung der Gewerkschaften zur Finanzierung von VW, ist diese Behauptung ein besonders perfider Akt der Geschichtsverdrehung. Hinzu kommt, dass diese Behauptung der Forderung des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke nach einer 180°-Wende der Erinnerungskultur widerspricht. Musks eigener verschwurbelter Hitlergruß bei Trumps Amtseinführung ist nicht weniger irritierend.
Elon Musks Erfolg ist das Ergebnis von wenig regulierter Geldakkumulation (hier mit dem Internet-Startup PayPal), dem Versagen der westlichen Märkte, die veraltete und gemeinwohlschädliche fossile Technik zu ersetzen , und Musks Geschick und Glück als Elektroauto-Hersteller, der die Chance sah und nutzte. Er hat eigentlich den Plan, einer Gruppe todesmutiger Kolonisten, und wem sonst noch immer, die Flucht von einer zerstörten Erde zu ermöglichen. Damit verfolgt er sicher nicht das Ziel von Wohlstand für alle . Wenn er Werbung für Trump, Orban, Reform UK und die AfD macht, ist das nur konsequent, denn auch diese Politiker verfolgen vor allem die Interessen der Reichen .

Mit der Dysfunktionalität von Geld beschäftigte sich der Kaufmann Silvio Gesell in der argentinischen Krise von 1880er-Jahre. Er griff einen mittelalterlichen Geldmechanismus auf, der nicht wie Marx das Unternehmertum durch Enteignung und Planwirtschaft unterbindet, sondern Deflationskrisen mit einer kontinuierlichen Geldentwertung begegnet, um den Geldumlauf und damit die Märkte in Gang zu halten. Lokale Schwundgeldexperimente haben in der Great Depression funktioniert und wurden damals für die USA diskutiert; aber auch der Staatsinterventionismus nach John Maynard Keynes mit höheren Reichensteuern und Staatsverschuldung konnte schließlich die Krise beenden. Keynes selbst äußerte sich respektvoll über Gesell.
Keynes‘ oder Gesells Modelle, oder die Variante der Modern Money Theory lassen sich jedoch nur in einem durchsetzungsfähigen Staatswesen realisieren, denn all das bedeutet Umverteilung von oben nach unten. Eine überragende Mehrheit der namhaften Ökonom:innen fordern heute eine gerechte Umverteilung, denn die Konzentration des Reichtums hat wieder einen kritischen Punkt erreicht. Alle Versuche, den Staat zum Gegensteuern zu ertüchtigen, werden jedoch von Konservativen als Kommunismus diskreditiert – eine völlig falsche Rahmung, die bei den Massen jedoch zuverlässig extreme Ängste und Ablehnung provoziert. Dabei geht es überhaupt nicht um kommunisische Vergesellschaftung und Planwirtschaft, sondern im Gegenteil um die Wiederbelebung fairer Märkte .
Gleichzeitig ist die Menschheit von einer multiplen und epochalen Katastrophe bedroht, die die grundlegenden ökologischen Ressourcen betrifft. Ohne stabile Staaten und Märkte wird die ökonomische Widerstandskraft dagegen noch weiter sinken, die Gefahr von Kriegen dramatisch zunehmen .


Trotz des heiligen Versprechens der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: „Nie wieder Krieg!“, entgegen all den Hoffnungen auf eine schöne Zukunft, muss ich sagen: wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute zu behaupten, dass es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen!
Silvio Gesell (1918)



Wie die Geschichte ausgegangen wäre, hätte sich Hitler doch als GröFaZ erwiesen, wollte ich mir bisher nicht ausmalen; und ich war auch froh darüber, das nicht tun zu müssen. Wie für viele meiner deutschen, demokratisch sozialisierten Zeitgenossen war es lange so, als ob die NS-Zeit auf einem anderen Planeten stattgefunden hätte, und zwar in Schwarzweiß. Allein schon originale Farbfilm-Dokumente verstörten mich regelmäßig – sie holten die Geschehnisse emotional bedrohlich nahe. Filme aus den USA dieser Zeit waren mir wesentlich näher, egal ob in Schwarzweiß oder Farbe. Als Kind der Westeifel, die von den Zerstörungen der Ardennenoffensive stark betroffen war, kannte ich in den 80er-Jahren keine Hakenkreuze. Als ich zum ersten Mal in der hübschen Altstadt Goslar eines sah, war ich schockiert. Mein Vater erklärte mir, die Nazi-Denke sei eben in der Regel da am stärksten geschwunden, wo der Krieg Zerstörungen angerichtet hat.

So wie diesen „blinden Fleck“ der NS-Zeit in meinem Weltbild, so stelle ich mir auch das bewusste Wegschauen vor der Klimakatastrophe vor, das Adam McKay 2021 mit seinem Blockbuster „Don’t look up“ als Allegorie darstellte .

Vielleicht mache ich auch deshalb nicht so oft Urlaub in Deutschland, weil ich immer die historischen Gebäude sehen will. Wenn ich mich schon bei preußischem Klassizismus abwende, so erzeugt faschistische Architektur in mir Ekel; in Italien fällt sie umso brutaler ins Auge.
Oder was, wenn ein Attentat erfolgreich gewesen wäre, das den Krieg vorzeitig beendet hätte? Wäre dieses Deutschland eine Demokratie geworden? Auch das mochte ich mir bisher nicht ausmalen, und sehe mich doch durch die Ereignisse in den USA und jetzt sogar in Berlin immer mehr mit dieser Frage konfrontiert.
Wie auch immer: jetzt gilt es wieder, die Demokratie zu verteidigen, auch weil die Erde ohne Demokratie noch wahrscheinlicher unbewohnbar werden wird. Wir haben nur diese.


  1. Anja Stehle und Ferdinand Otto (2024). „Robert Habeck hat den Karren in den Dreck gefahren“. Unionsfraktionsvize Jens Spahn erklärt, was er von Windrädern hält, warum er zurück zur Kernkraft will und wie er über Christian Lindner nach dem Ampel-Aus denkt. Die Zeit 22. November 2024. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-11/jens-spahn-energie-wirtschaftspolitik-buergergeld-migration zurück
  2. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Wir verteidigen Eure bedrohten Privilegien vor den linksgrünen Ideologen.“ Im Gegenteil: Populisten sorgen dafür, dass Profitmodelle vor demokratischer Regulation geschützt werden – auch gegen fundamentale Interessen des Gemeinwohls. Faktencheck Klimapolitik 10 (Populismus). https://faktencheck.teachersforfuture.org/10populismus zurück
  3. N.N. (2024). Bürokratiekosten. Bürokratiekostenindex. Bürokratie messbar machen. Destatis. Statistisches Bundesamt. https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Buerokratiekosten/Erfuellungsaufwand/buerokratiekostenindex.html zurück
  4. N.N. (2024). Bürokratiekosten. Belastungsbarometer. Gradmesser für die amtlichen Statistikpflichten der Wirtschaft. Destatis. Statistisches Bundesamt. https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Buerokratiekosten/Erfuellungsaufwand/belastungsbarometer.html zurück
  5. Max Schäfer, Bona Hyun (2024). Ampel entlastet Bürger: Tabelle zeigt, wie viel mehr Geld Sie jetzt haben. Merkur 15.07.2024. München. https://www.merkur.de/wirtschaft/ampel-entlastet-buerger-tabelle-zeigt-wie-viel-mehr-geld-sie-jetzt-haben-zr-93183715.html zurück
  6. Bastian Brinkmann und Claus Hulverscheidt (2024). Kindergeld und Steuer: Die Ampel rafft sich noch einmal auf. Die Ampel ist zerbrochen – hat sich aber doch noch einmal zusammengefunden: SPD, Grüne und FDP wollen noch vor der Neuwahl des Bundestags die kalte Progression ausgleichen und das Kindergeld erhöhen. Süddeutsche Zeitung 13. Dezember 2024. München. https://www.sueddeutsche.de/politik/ampel-koalition-spd-gruene-fdp-entlastungspaket-buerger-kinder-li.3166206 zurück
  7. Christoph Gschoßmann (2023). Steuererhöhungen im Ampel-Haushalt 2024: Mehrkosten von über 500 Euro kommen auf Bürger zu. Merkur 19.12.2023. München. https://www.merkur.de/wirtschaft/erhoehung-steuer-mehrkosten-kosten-ampel-haushalt-deutschland-sprit-strom-gas-zr-92732359.html zurück
  8. Veronika Grimm (2021). Merkels Umwelt- und Energiepolitik: „Ambitionierte Initiativen, an einem Gesamtkonzept fehlt es“. Die Umsetzung der Klima-, Umwelt- und Energiepolitik hat sich zu sehr am „Machbaren“ orientiert. In vielen Bereichen hinkt Deutschland den eigenen Ambitionen hinterher. Handelsblatt 26.08.2021. Handelsblatt GmbH. Düsseldorf. https://www.handelsblatt.com/technik/thespark/veronika-grimm-merkels-umwelt-und-energiepolitik-ambitionierte-initiativen-an-einem-gesamtkonzept-fehlt-es/27553238.html zurück
  9. Michael Thumann (2024). Energiepolitik: 20 Jahre Pfusch. Seit Rot-Grün ist die deutsche Energiepolitik von allem möglichen geprägt gewesen, nur nicht von Haltung. Jetzt kollabiert sie. Wie retten wir uns aus dieser Situation? Die Zeit 11. März 2022. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/politik/2022-03/energiepolitik-russland-atomkraft-spd-nord-stream/komplettansicht zurück
  10. Harald Thielen-Redlich (2024). Agenda: „Heute sparen, damit die Kinder keine Schulden erben!“ Im Gegenteil: Durch Bewahrung fossiler Besitzstände und Geschäftsmodelle hinterlassen wir den Kindern einen lebensfeindlichen Planeten. Faktencheck Klimapolitik 1 (Austerität). https://faktencheck.teachersforfuture.org/01austeritaet zurück
  11. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Der Markt reguliert sich selbst und sorgt für Leistungsgerechtigkeit.“ Im Gegenteil: Deregulierte oder gar manipulierte Märkte versagen und produzieren so gewaltige soziale und ökologische Krisen. Faktencheck Klimapolitik 8 (Verteilung). https://faktencheck.teachersforfuture.org/08verteilung zurück
  12. Justus von Daniels, Annika Joeres, Frederik Richter et al. (2022). Die Gazprom-Lobby. Wie Russland deutsche Politiker, Manager und Anwälte einspannte, um Deutschland von russischem Gas abhängig zu machen. Recherchenetzwerk Correctiv 20. September 2022. https://correctiv.org/aktuelles/russland-ukraine-2/2022/09/20/gas-gazprom-lobby-deutschland/ zurück
  13. Everybodywiki.com (2025): Liste von Korruptionsaffären um Politiker in der Bundesrepublik Deutschland. https://de.everybodywiki.com/Liste_von_Korruptionsaff%C3%A4ren_um_Politiker_in_der_Bundesrepublik_Deutschland zurück
  14. Hans Monath (2021). Fragwürdige Geschäfte, Lobbyarbeit, Spendenskandale: Welche Partei ist am anfälligsten für die Verlockung des Geldes? Schon öfter fielen Unionsvertreter mit dubiosen Geldgeschäften auf. Ein Gespräch mit dem Experten Frank Decker über Politiker und Geldgier. Frank Decker ist Politikwissenschaftler an der Universität Bonn. Er forscht unter anderem zu Parteien, Rechtspopulismus im internationalen Vergleich und westlichen Regierungssystemen. Der 56-Jährige ist Mitglied der Grundwertekommission der SPD. Tagesspiegel 12.03.2021. https://www.tagesspiegel.de/politik/welche-partei-ist-am-anfalligsten-fur-die-verlockung-des-geldes-5393269.html zurück
  15. N.N. (2021). Die Anstalt – Der Faktencheck zur Sendung vom 04. Mai 2021. ZDF. Mainz. https://www.zdf.de/assets/faktencheck-4-mai-2021-100~original
    Die Sendung in Teilen bei Youtube (Hinweis: die Reihenfolge der Playlist bei Youtube ist leider falsch):
    1. https://www.youtube.com/watch?v=8fd5y7PpG4w
    2. https://www.youtube.com/watch?v=7Nhs4MugIWk
    3. https://www.youtube.com/watch?v=tLhtilrJ1Ys
    4. https://www.youtube.com/watch?v=ZIbI6O0MKHE
    5. https://www.youtube.com/watch?v=G3Jk2f90emU
    6. https://www.youtube.com/watch?v=Dh9caoPxdlg
    zurück
  16. Harald Thielen-Redlich (2024). Agenda: „Wir passen uns an, Klimaschutz ist zweitrangig.“ Falsch: Klimaanpassung ist vollkommen sinnlos ohne wirksamen Klimaschutz. Faktencheck Klimapolitik 2 (Klimaskepsis). https://faktencheck.teachersforfuture.org/02klimaskepsis zurück
  17. Claudia Kemfert (2017). Das fossile Imperium schlägt zurück: Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen. Murmann. Hamburg. https://www.diw.de/de/diw_01.c.562992.de/publikationen/externe_monographien/2017/das_fossile_imperium_schlaegt_zurueck__warum_wir_die_energiewende_jetzt_verteidigen_muessen.html zurück
  18. Susanne Götze und Annika Joeres. Die Klimaschmutzlobby. Piper 2020 https://www.piper.de/buecher/die-klimaschmutzlobby-isbn-978-3-492-31502-9 zurück
  19. Tilo Jung (2021). Die Klimaschmutzlobby. Interview mit Annika Joeres. Jung & Naiv: Folge 519. Jung & Naiv auf Youtube 28.06.2021. https://www.youtube.com/watch?v=yn2EZUlVgmI zurück
  20. Bernd Ulrich (2024). Seid ihr noch ganz bei Trost?! Ein Bündnis mit den Grünen ausschließen? Ergibt aus Sicht der CDU eigentlich keinen Sinn. Warum es manche in der Partei trotzdem versprechen. Die Zeit 2. Oktober 2024. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/kultur/2024-10/union-gruene-probleme-umgang-cdu-csu zurück
  21. Dietmar Neuerer (2023). Energiekonzerne: Gasindustrie kämpft um Einfluss – 40 Millionen Euro für Lobbyarbeit. Seit einem Jahr müssen sich Lobbyisten beim Bundestag in ein Register eintragen. Eine erstmalige Auswertung zur Gasbranche zeigt: Die Konzerne geben für Lobbyarbeit besonders viel Geld aus. Handelsblatt 15.02.2023. https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiekonzerne-gasindustrie-kaempft-um-einfluss-40-millionen-euro-fuer-lobbyarbeit/28980152.html zurück
  22. N.N. (2021). Wir haben verhindert. Die 31 schlimmsten Klimabremser der Großen Koalition. Greenpeace 07/2021. https://www.greenpeace.de/publikationen/greenpeace_schwarzbuch_klimabremse.pdf zurück
  23. N.N. (2006). Schwarzbuch Versorgungssicherheit. Greenpeace 03/2006. https://www.greenpeace.de/publikationen/Schwarzbuch_f__r_Internet_0.pdf zurück
  24. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Wir verteidigen Eure bedrohten Privilegien vor den linksgrünen Ideologen.“ Im Gegenteil: Populisten sorgen dafür, dass Profitmodelle vor demokratischer Regulation geschützt werden – auch gegen fundamentale Interessen des Gemeinwohls. Faktencheck Klimapolitik 10 (Populismus). https://faktencheck.teachersforfuture.org/10populismus zurück
  25. Georg Nüßlein (2018). „Bewahrung der Schöpfung und Klimaschutz folgen unmittelbar aus dem christlichen Menschenbild.“ Klimafakten 17.12.2018. https://www.klimafakten.de/kommunikation/bewahrung-der-schoepfung-und-klimaschutz-folgen-unmittelbar-aus-dem-christlichen
    Hinweis: Der Beitrag ist Teil einer Reihe der ausgezeichneten Plattform klimafakten.de, in der Parteien ihre Klimapolitik selbst darstellen dürfen. Nüßlein ist als Beteiligter am Maskenskandal 2021 aus der CSU ausgetreten. zurück
  26. Harald Thielen-Redlich (2024). Agenda: „Heute sparen, damit die Kinder keine Schulden erben!“ Im Gegenteil: Durch Bewahrung fossiler Besitzstände und Geschäftsmodelle hinterlassen wir den Kindern einen lebensfeindlichen Planeten. Faktencheck Klimapolitik 1 (Austerität). https://faktencheck.teachersforfuture.org/01austeritaet zurück
  27. Harald Thielen-Redlich (2024). Agenda: „Wir passen uns an, Klimaschutz ist zweitrangig.“ Falsch: Klimaanpassung ist vollkommen sinnlos ohne wirksamen Klimaschutz. Faktencheck Klimapolitik 2 (Klimaskepsis). https://faktencheck.teachersforfuture.org/02klimaskepsis zurück
  28. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Klimaschutz kostet uns den Wohlstand.“ Falsch: Ohne Klima- und Umweltschutz gibt es keinen nachhaltigen Wohlstand. Faktencheck Klimapolitik 3 (Fossilismus): https://faktencheck.teachersforfuture.org/03fossilismus zurück
  29. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Der Markt rettet das Klima.“ Falsch: Der manipulierte Markt sichert zunächst die Vermehrung fossiler Besitzstände. Faktencheck Klimapolitik 4 (Marktideologie). www.zum.de/Faecher/Materialien/thielen-redlich/Klima/FaktenCheck/04marktideologie zurück
  30. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Statt der Energiewende braucht es Innovationen.“ Falsch: Diese Scheinlösungen dienen zunächst der Erhaltung fossiler Geschäftsmodelle. Faktencheck Klimapolitik 5 (Innovation): https://faktencheck.teachersforfuture.org/05innovation zurück
  31. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Die Energiewende ist gescheitert!“ Falsch: Erneuerbare Energien sind der einzig gangbare Weg zum Klimaschutz. Faktencheck Klimapolitik 6 (Energie). https://faktencheck.teachersforfuture.org/06energie zurück
  32. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Bio-Landwirtschaft kann die Menschheit nicht ernähren.“ Im Gegenteil: Die Menschheit wird durch fossil-industrielle Landwirtschaft verhungern. Faktencheck Klimapolitik 7 (Nahrung). https://faktencheck.teachersforfuture.org/07nahrung zurück
  33. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Der Markt reguliert sich selbst und sorgt für Leistungsgerechtigkeit.“ Im Gegenteil: Deregulierte oder gar manipulierte Märkte versagen und produzieren so gewaltige soziale und ökologische Krisen. Faktencheck Klimapolitik 8 (Verteilung). https://faktencheck.teachersforfuture.org/08verteilung zurück
  34. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Reichtum für wenige schafft Wohlstand für alle.“ Falsch: Ohne Umverteilung geht es nicht. Faktencheck Klimapolitik 9 (Trickle Down). https://faktencheck.teachersforfuture.org/09trickledown zurück
  35. Wikipedia (2025): Deutschland AG. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_AG zurück
  36. Wikipedia (2025): Deutscher Sonderweg. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Sonderweg zurück
  37. Roger Chickering (2019). Bernhard von Bülow über Deutschlands „Platz an der Sonne” (1897). Bernhard von Bülow (1849-1929), 1900-1909 Reichskanzler, hielt seine berühmte Rede über Deutschlands „Platz an der Sonne“ 1897 in seiner Funktion als Außenminister. Seine Vision deutscher Kolonialmacht lieferte das ideologische Fundament für die expansionistische deutsche Flottenpolitik, die kurz darauf ihren Anfang nahm. In: Das Wilhelminische Kaiserreich und der Erste Weltkrieg (1890-1918). Deutsche Geschichte in Dokumenten und Bildern. German Historical Institute Washington D.C.. Washington. https://ghdi.ghi-dc.org/sub_document.cfm?document_id=783&language=german
    Pdf: https://ghdi.ghi-dc.org/pdf/deu/607_Buelow_Platz%20an%20der%20Sonne_111.pdf zurück
  38. Wikipedia (2025): Alfred von Tirpitz – Plan. https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_von_Tirpitz#Plan zurück
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  42. Andrea Böhnke (2020). Vordenker der Nazi-Rassenlehre. Die Rassenlehre der Nazis stützte sich auf zwei pseudowissenschaftliche Ansätze aus dem 19. Jahrhundert. Schon damals hatten Forscher mit verschiedenen Theorien versucht, die Menschheit in verschiedene Rassen einzuteilen. Planet Wissen 04.06.2020. ARD. Hamburg. https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/nationalsozialistische_rassenlehre/pwievordenkerdernsrassenlehre100.html zurück
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  45. Klaus Wiegrefe, Florian Altenhöner, Georg Bönisch, Heiko Buschke, Wladimir Pyljow und Anika Zeller (2007). Revolutionär Seiner Majestät: Lenin wollte den Zaren stürzen, Kaiser Wilhelm II. einen Sieg an der Ostfront erzielen. Bislang unbekannte Dokumente belegen nun das Ausmaß der geheimen Zusammenarbeit während des Ersten Weltkriegs. Jahrelang unterstützte das Kaiserreich die Bolschewiki mit Millionen und Logistik. Der Spiegel 50/2007 09.12.2007. Spiegel Verlagshaus. Hamburg. https://www.spiegel.de/politik/revolutionaer-seiner-majestaet-a-a4197564-0002-0001-0000-000054230885 zurück
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    Pressemitteilung: https://www.diw.de/de/diw_01.c.842792.de/90_jahre_bruening-ruecktritt__austeritaetspolitik_schadete_der_wirtschaft_schon_in_den_1930er_jahren.html zurück
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  100. N.N. (1980). »In die Speichen des Kriegsrades gegriffen«. Die Rolle der »I.G. Farben« im Ersten und Zweiten Weltkrieg Deutschlands erster Multi beschäftigte mehr Nobelpreisträger als je eine Universität. In seinen Labors wurden die Sulfonamide und die Ammoniak-Synthese entwickelt — aber auch mörderische Giftgase. Die Rolle der »I. G. Farben« in zwei Weltkriegen beschreibt jetzt ein amerikanischer Autor. Die Verstrickung der I. G.-Manager in das NS-System gipfelte, als der Konzern in Auschwitz ein Großunternehmen mit firmeneigenem KZ betrieb. Der Spiegel 6/1980 03.02.1980. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/politik/in-die-speichen-des-kriegsrades-gegriffen-a-027b80f2-0002-0001-0000-000014322484 zurück
  101. Wikipedia (2025): Buna-Werke. https://de.wikipedia.org/wiki/Buna-Werke zurück
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    Ablichtung der Auflage von 1986 im internet archive: https://archive.org/details/dieunheiligealli0000bork/page/n5/mode/2up (Registrierung erforderlich) zurück
  106. N.N. (2007). … von Anilin bis Zwangsarbeit. Der Weg eines Monopols durch die Geschichte. Zur Entstehung und Entwicklung der deutschen chemischen Industrie. Eine Dokumentation der BundesFachTagung der Chemiefachschaften (BuFaTa Chemie). 2. korrigierte Auflage Juni 2007 (Printversion der online Ausgabe). Aachen, Bonn, Braunschweig, Freiburg, Karlsruhe, Würzburg 1994, und Ulm, Darmstadt, Köln, Aachen (2007).
    Pdf: https://www.tu-chemnitz.de/fsr-chemie/igfarben/files/IG_Farben_Reader_2.pdf
    Erste Auflage: N.N., d.h. Andreas, Detlef, Jürgen, Marc, Peer, Rudi, Winnie (Fachschaft Chemie Uni Bonn, Fachschaft Chemie TU Braunschweig, Fachschaft Chemie Uni Freiburg, Fachschaft Chemie RWTH Aachen, Fachschaft Chemie Uni Karlsruhe, Fachschaft Chemie Uni Würzburg) (1994). … von Anilin bis Zwangsarbeit. Der Weg eines Monopols durch die Geschichte. Zur Entstehung und Entwicklung der deutschen chemischen Industrie. Arbeitskreis I.G. Farben der Bundesfachtagung der Chemiefachschaften. Herausgeber: AStA TU Berlin. Berlin. Pdf: https://www.tu-chemnitz.de/fsr-chemie/igfarben/files/IG_Farben_Reader.pdf
    Vorstellung in: Lernwerkstatt Film und Geschichte 05.09.2022. https://filmundgeschichte.com/von-anilin-bis-zwangsarbeit zurück
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  111. Wikipedia (2025): KZ Gusen II. https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Gusen_II zurück
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  116. Wikipedia (2025): Jakob Werlin. https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Werlin zurück
  117. Christof Vieweg (2016). Ohne Daimler gäbe es kein VW. Vor 80 Jahren begann die Vorserienproduktion des Volkswagens. Daimler-Benz machte Ferdinand Porsches Konstruktion überhaupt erst praxistauglich – auf Befehl Hitlers. Die Zeit 19. Juli 2016. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/mobilitaet/2016-07/volkswagen-daimler-benz-adolf-hitler-geschichte/komplettansicht zurück
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  121. Wikipedia (2025): Zweiter Weltkrieg – Stellungskrieg an der Westfront, 1939. https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg#Stellungskrieg_an_der_Westfront,_1939 zurück
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  123. Wikipedia (2025): Ludwig Beck (General). https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Beck_(General) zurück
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  132. Wikipedia (2025): Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozess_gegen_die_Hauptkriegsverbrecher zurück
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  134. Wikipedia (2025): Gustav Krupp von Bohlen und Halbach. https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach zurück
  135. Armin Fuhrer (2020). 75 Jahre Nürnberger Prozess: 15 Fakten, die Sie kennen sollten. Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess schrieb Rechtsgeschichte und wirkt bis heute nach. Er war der erste seiner Art, unumstritten aber war er nie. Vor allem zwei Punkte bewerten Historiker kritisch. Focus 21.11.2020. BurdaForward GmbH. München. https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/75-jahre-nuernberger-hauptkriegsverbrecherprozess-der-erste-seine-art_id_12679500.html zurück
  136. Wikipedia (2025): Harley M. Kilgore. https://de.wikipedia.org/wiki/Harley_M._Kilgore zurück
  137. Wikipedia (2025): Behemoth. https://de.wikipedia.org/wiki/Behemoth_(Franz_Neumann) zurück
  138. Wikipedia (2025): Sherman Antitrust Act. https://de.wikipedia.org/wiki/Sherman_Antitrust_Act zurück
  139. Andreas Grau, Regina Haunhorst, Markus Würz (2014). Marshall-Plan und Währungsreform. Lebendiges Museum Online 03.11.2014. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bonn. https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/doppelte-staatsgruendung/marshall-plan-und-waehrungsreform.html zurück
  140. Wikipedia (2025): Flick-Prozess – Vorgeschichte. https://de.wikipedia.org/wiki/Flick-Prozess#Vorgeschichte zurück
  141. Wikipedia (2025): Joseph Borkin. https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Borkin [wpd]https://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_Borkin zurück
  142. Wikipedia (2025): Thurman Arnold. https://de.wikipedia.org/wiki/Thurman_Arnold zurück
  143. Joseph Borkin and Charles A. Welsh (1943). Germany’s Master Plan. The Story of Industrial Offensive. With an Introduction by Thurman Arnold. Duell, Sloan and Pearce. New York 1943. Ablichtung bei internet archive: https://archive.org/details/germanysmasterpl0000unse/page/n5/mode/2up. Volltext: https://archive.org/stream/pdfy-yZqKf9fIHNEke2S-/Germany%27s%20Master%20Plan%20[The%20Story%20Of%20Industrial%20Offensive]_djvu.txt. Besprechung bei Journal of Political Economy: https://www.journals.uchicago.edu/doi/epdf/10.1086/256093 zurück
  144. Wikipedia (2025): Auschwitzprozesse. https://de.wikipedia.org/wiki/Auschwitzprozesse zurück
  145. Wikipedia (2025): Fritz Bauer. https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Bauer zurück
  146. Annette Wilmes (1998). Krupp und IG-Farben: Die Nürnberger Prozesse gegen führende Industrielle. DeutschlandRadio 30.07.1998. Berlin. https://annette-wilmes.de/beitraege/historische-themen/krupp-und-ig-farben. Pdf: https://api.annette-wilmes.de/uploads/Nuernberger_Industriellen_Prozesse_f9ce23993b.pdf zurück
  147. Sara Berger (2023). Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus. Begleitpublikation zur Wanderausstellung, 3. Auflage. Fritz Bauer Institut. Frankfurt am Main. https://www.zwangsarbeit-archiv.de/buecher_medien/literatur/b00535/index.html. Pdf: https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/ausstellungen/Katalog_Buna-Monowitz.pdf zurück
  148. Wikipedia (2025): Walther Leisler Kiep. https://de.wikipedia.org/wiki/Walther_Leisler_Kiep zurück
  149. Joseph Borkin. Die unheilige Allianz der I.G. Farben. CampusVerlag, Frankfurt/New York 1979.
    Ablichtung der Auflage von 1986 im internet archive: https://archive.org/details/dieunheiligealli0000bork/page/n5/mode/2up (Registrierung erforderlich) zurück
  150. N.N. (1994). Nachruf: Hermann Josef Abs. Der Spiegel 7/1994 13.02.1994. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/wirtschaft/hermann-josef-abs-a-33d0b3ff-0002-0001-0000-000009276622 zurück
  151. Dietmar Süß (2009). Lieb Abendland, magst ruhig sein. Die Ära Adenauer steht für die große Restauration, für eine frömmelnde „Rückbesinnung“ auf Christentum und Humanismus. Und doch begann damals, wie gerade der Streit um Schule und Erziehung zeigt, der Weg in eine moderne, selbstbewusste Republik. Die Zeit 17.09.2009. https://www.zeit.de/2009/39/Adenauerzeit/komplettansicht zurück
  152. Nils Klawitter (2017). Unternehmen und ihre NS-Vergangenheit: Deutsche Peinlichkeiten. Die deutsche Wirtschaft war an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt, sie hat von ihnen profitiert. Doch Unternehmen wie Bayer, Daimler und viele andere leugneten diese Schuld – noch Jahrzehnte nach dem Krieg. Der Spiegel 24.04.2017. Spiegel-Verlagshaus Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/spiegel/deutsche-unternehmen-haben-vom-nationalsozialismus-profitiert-a-1144373.html zurück
  153. Eric Friedler, Barbara Siebert (2007). Das Schweigen der Quandts. ARD 22.11.2007. https://www.youtube.com/watch?v=l9hNjmJxc0U zurück
  154. Willi Winkler (2011). ARD: Ärger um Quandt-Doku. Seltsamer Revisionismus. Ein Historiker kritisiert eine ARD-Dokumentation über die Verstrickung der Familie Quandt mit den Machthabern des Dritten Reiches. Doch seine Analyse des Films von 2007 ist mehr als zweifelhaft. Süddeutsche Zeitung 31. Oktober 2010. München. https://www.sueddeutsche.de/medien/ard-aerger-um-die-quant-doku-seltsamer-revisionismus-1.1017739 zurück
  155. Susanne Mathes (2010). Der hohe Preis des Aufrechtseins. Peter Josef Snep erzählt 90 Zuhörern, wie er das Schuhläuferkommando im KZ Sachsenhausen überlebte. Stuttgarter Zeitung 19.05.2010. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.der-hohe-preis-des-aufrechtseins.a9c1cbd6-bc8c-4dd9-84b1-4d10dc9b07e1.html zurück
  156. Susanne Mathes (2011). Eine Wiedergutmachung gibt es bis heute nicht. Anne Sudrow hat die Verstrickung von Salamander in die Schuh-Testversuche an KZ-Häftlingen aufgearbeitet. Stuttgarter Zeitung Nr. 47 Samstag, 26. Februar 2011. In: Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). https://zzf-potsdam.de/sites/default/files/presse/Bilderservice/26_2_2011_sudrow_rezension.pdf zurück
  157. Anne-Sophie Lang (2014). Blut im Schuh. Im Konzentrationslager Sachsenhausen mussten Häftlinge in Gewaltmärschen deutsches Schuhwerk testen. Bis heute haben sich viele beteiligte Firmen dem nicht gestellt. Die Zeit Nr. 47/2014 13. November 2014. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/2014/47/konzentrationslager-experimente-schuhe-testen/komplettansicht zurück
  158. Wikipedia (2025): Schuhläufer-Kommando. https://de.wikipedia.org/wiki/Schuhl%C3%A4ufer-Kommando zurück
  159. Carsten Knop (2016). Plötzlich waren sie Teil des Systems. Unter den Nazis ging es mit den Vileda-Erfindern Freudenberg moralisch bergab. Von der „Schuhprüfstrecke“ im KZ Sachsenhausen wussten selbst die Nachkommen nichts. Frankfurter Allgemeine Zeitung 13.05.2016. Frankfurt am Main. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ploetzlich-waren-sie-teil-des-systems-14231628.html zurück
  160. Thomas Magenheim-Hörmann (1997). „Die kalte Schulter des Hauses Siemens“ Proteste ehemaliger Zwangsarbeiter überschatten die Jubiläumsfeiern des Konzerns. „Es gab Verletzungen an den Händen, durchbohrte Finger und oft bekamen wir Eisensplitter in die Augen, denn die Maschinen hatten keine Schutzvorrichtungen“, berichtet Rita Guidon. Tagesspiegel 09.10.1997. Berlin. https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/die-kalte-schulter-des-hauses-siemens-562372.html zurück
  161. Werner Abelshauser (2010). Die BASF seit der Neugründung von 1952. In: Werner Abelshauser. Die BASF. Eine Unternehmensgeschichte. S.343–345. In: Der IG-Farben-Prozess. Klett. Stuttgart. https://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/DO01430016_1_6_1.pdf zurück
  162. Karl Heinz Roth et al. (1987). Das Daimler-Benz-Buch. Ein Rüstungskonzern im „Tausendjährigen Reich“. Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. DELPHI Politik. Franz Greno Verlag. Nördlingen. Inhalt: https://d-nb.info/870940546/04 zurück
  163. Hans Mommsen (1987). »Bündnis zwischen Dreizack und Hakenkreuz«. Hans Mommsen über zeitgeschichtliche Studien zur Daimler-Benz AG im Dritten Reich Dr. Hans Mommsen, 56, ist Professor für Neuere Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Der Spiegel 20/1987 10.05.1987. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/politik/buendnis-zwischen-dreizack-und-hakenkreuz-a-f33f2397-0002-0001-0000-000013523152 zurück
  164. N.N. (2023). Entschädigung für Zwangsarbeiter. Deutsche Botschaft Washington 2023. Auswärtiges Amt. https://www.germany.info/us-de/service/zwangsarbeit-925350. Pdf: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2018-03-05-entschaedigung-ns-unrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=4 zurück
  165. Meike Schreiber und Markus Zydra (2025). Credit Suisse verheimlichte offenbar Konten aus der Nazi-Zeit. Die Schweizer Großbank Credit Suisse soll Konten für die SS geführt und Nazi-Schergen die Flucht nach Südamerika erleichtert haben. Neue Untersuchungen zeigen, dass die Bank Dokumente dazu womöglich bewusst zurückgehalten hat. Süddeutsche Zeitung 6. Januar 2025. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/credit-suisse-konten-nazi-zeit-ubs-holocaust-li.3177151 zurück
  166. Katja Iken (2025). »Das Abwiegeln, Mauern, Verschweigen der Schweizer Banken zieht sich seit 1945 bis heute durch«. Neuen Recherchen zufolge soll die Großbank Credit Suisse Informationen zu Konten von Nationalsozialisten verschleiert haben. Warum die Vorwürfe plausibel sind und was sie bedeuten, erklärt der Schweizer Historiker Jakob Tanner. Der Spiegel 12.01.2025. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/geschichte/credit-suisse-und-nazi-konten-das-abwiegeln-der-schweizer-banken-zieht-sich-bis-heute-durch-a-ceef12a0-b674-4584-bf32-8bf692880169 zurück
  167. N.N. (2025). Credit Suisse soll Informationen zu Nazi-Konten vorenthalten haben. Bei der Großbank wurden bei Untersuchungen Informationen zu Nazi-Konten während des Zweiten Weltkriegs entdeckt. Credit Suisse soll sie zuvor verschwiegen haben. Die Zeit 5. Januar 2025. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/gesellschaft/2025-01/schweiz-bank-credit-suisse-informationen-nazi-konten-zweiter-weltkrieg zurück
  168. Wilfried Oelsner (2016). Akte D – Die Macht der Pharmaindustrie. ARD. https://www.youtube.com/watch?v=QfwmWN7r3cE zurück
  169. Florian Opitz (2014). Akte D – Die Macht der Stromkonzerne. ARD. https://www.youtube.com/watch?v=FKh5CzHIN1I zurück
  170. Wikipedia (2025): Transgas-Pipeline. https://de.wikipedia.org/wiki/Transgas-Pipeline zurück
  171. Manfred Wilke (2020). 1969 – 1970: Der Weg zum Moskauer Vertrag Vor 50 Jahren: Die neue Ostpolitik der Bundesrepublik und der Moskauer Vertrag 1970 (3. Teil). Letzte Hürden und wirtschaftspolitische Gegengeschäfte vor der Vertragsunterzeichnung am 12. August 1970 in Moskau. Deutschland Archiv 13.07.2020. Bundeszentrale für Politische Bildung. Bonn. zurück
  172. Wikipedia (2025): Werner Müller (Politiker, 1946). https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_M%C3%BCller_(Politiker,_1946) zurück
  173. Kemfert, Claudia (2023). Schockwellen. Campus-Verlag. Frankfurt am Main.
    Buchvorstellung im Podcast des Campus-Verlags: https://www.youtube.com/watch?v=vREkcUalQcg zurück
  174. Clara Pfeffer und Christian Herrmann (2023). Kemfert greift naive Politik an „BASF hat uns ins Energiedrama geführt“. n-tv 16.02.2023. https://www.n-tv.de/wirtschaft/BASF-hat-uns-ins-Energiedrama-gefuehrt-sagt-Claudia-Kemfert-im-Klima-Labor-article23908511.html zurück
  175. Stefanie Dierks (2019). Wissenschaft & Technik. BASF setzt in der Wasserstoffherstellung auf Pyrolyse. Ludwigshafen – Der Chemiekonzern BASF will künftig das neuartige Pyrolyse-Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff einsetzen. Dafür würde das Unternehmen gerne Strom aus Windkraftanlagen verwenden, die aus der EEG-Vergütung fallen. Energate Messenger 07.11.19. energate GmbH. Essen. https://www.energate-messenger.de/news/196410/basf-setzt-in-der-wasserstoffherstellung-auf-pyrolyse zurück
  176. Stahl, B. (2012). Chemieindustrie forciert Batterie-Forschung für Elektrofahrzeuge. Process 08.08.2012. Vogel Communications Group GmbH & Co. KG. Würzburg. https://www.process.vogel.de/chemieindustrie-forciert-batterie-forschung-fuer-elektrofahrzeuge-a-374000/ zurück
  177. Wikipedia (2025): Patent encmbrance of large automotive NiMH batteries. https://en.wikipedia.org/wiki/Patent_encumbrance_of_large_automotive_NiMH_batteries zurück
  178. N.N. (2016). BASF Chemetall Unternehmensgeschichte. Chemetall Sales Office. Frankfurt. https://www.chemetall.com/Company/About-Chemetall/History/index-2.jsp zurück
  179. Wikipedia (2025): Marlene Engelhorn. https://de.wikipedia.org/wiki/Marlene_Engelhorn zurück
  180. N.N. (1954). Versicherungen: Kampf um die Allianz. Der Spiegel 51/1954 14.12.1954. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/politik/kampf-um-die-allianz-a-da19cf4b-0002-0001-0000-000028958038 zurück
  181. Oliver Hochkeppel (2024). Finck, August von. In: nsdoku.lexikon 19.02.2024. NS-Dokumentationszentrum. München. https://www.nsdoku.de/lexikon/artikel/finck-august-von-221 zurück
  182. N.N. (2010). Großgeschenke Unternehmer spendete der FDP 1,1 Millionen Euro. In nur einem Jahr hat die FDP über eine Million Euro von einer Firma erhalten, die zum Imperium der Familie Finck mit etlichen Hotels gehört. Die schwarz-gelbe Koalition hat Hoteliers mit großzügigen Steuerrabatten bedacht. Die ehemalige FDP-Politikerin Hamm-Brücher wirft ihrer Partei „reine Klientelpolitik“ vor. Der Spiegel 16.01.2010. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/grossgeschenke-unternehmer-spendete-der-fdp-1-1-millionen-euro-a-672303.html zurück
  183. Wikipedia (2025): Degussa Sonne/Mond Goldhandel. https://de.wikipedia.org/wiki/Degussa_Sonne/Mond_Goldhandel zurück
  184. Zacharias Zacharakis (2015). AfD-Goldshop: Goldverblendet. Der lukrative Goldhandel der AfD wird nicht nur für die Partei zum finanziellen Desaster. Auch für die Kunden war er ein großer Flop. Die Zeit 8. Dezember 2015. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/wirtschaft/2015-12/afd-gold-shop-goldpreis-parteiengesetz-aenderung zurück
  185. Heinrich Pehle (2018). Die Finanzierung der Parteien in Deutschland. Parteien in der Demokratie 14.03.2018. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn. https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/42042/die-finanzierung-der-parteien-in-deutschland/ zurück
  186. Anna Jikhareva, Jan Jirát und Kaspar Surber (2018). Verdeckte AfD-Unterstützung: Spur führt zu Milliardär von Finck. Recherchen der WOZ und des «Spiegels» zeigen: Die deutsche Rechtspartei AfD wurde mutmasslich von August von Finck gefördert, dessen Firmenimperium in die Schweiz reicht. Die Wochenzeitung 23. November 2018. Genossenschaft infolink. Zürich. https://www.woz.ch/verdeckte-afd-unterstuetzung/spur-fuehrt-zu-milliardaer-von-finck zurück
  187. Melanie Amann, Sven Becker und Sven Röbel (2018). Verdeckte AfD-Unterstützung Spur führt zu Milliardär August von Finck. Neue Erkenntnisse in der AfD-Spendenaffäre: Recherchen des SPIEGEL und der Schweizer „WOZ“ zeigen, wie sich die Rechtspartei auf den notorischen Parteienfinanzierer August von Finck und seine Emissäre einließ. Der Spiegel 23.11.2018. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-unterstuetzung-die-spur-zu-milliardaer-august-von-finck-a-1240069.html zurück
  188. Roman Deininger, Andreas Glas und Klaus Ott (2021). Peter Gauweiler: Der Frontmann des Herrn Baron. Mehr als elf Millionen für den Freund. Süddeutsche Zeitung 25. März 2021. München. https://www.sueddeutsche.de/bayern/gauweiler-csu-finck-1.5247093 zurück
  189. Wikipedia (2025): Flick-Affäre. https://de.wikipedia.org/wiki/Flick-Aff%C3%A4re zurück
  190. Wikipedia (2025): Wirtschaftskartell. https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskartell zurück
  191. Wikipedia (2025): Stunde Null. https://de.wikipedia.org/wiki/Stunde_Null zurück
  192. Ingo Neumayer (2021). Studentenverbindungen: Weltbild und Politik. Studentenverbindungen und Burschenschaften wollen Volkstum und Vaterland bewahren. Ihre Kritiker werfen ihnen dagegen vor, die Grenze vom Konservatismus zum Rechtsextremismus zu überschreiten. Planet Wissen 24.08.2021. ARD. https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/organisationen/studentenverbindungen/pwieideologieweltbildpolitikwostehendieverbindungen100.html zurück
  193. N.N. (2024). Gehorchen und Herrschen. Ideologie und Praxis studentischer Verbindungen in München. Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München (FIRM) 2024. https://www.feierwerk.de/fileadmin/firm/Buch/Feierwerk_firm_Gehorchen_und_herrschen_2024.pdf zurück
  194. Stephan Lessenich (2018). Vom Leben auf Kosten anderer. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis. Vorlesung des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen 13.01.2018. Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=LnjIoZsmQlE zurück
  195. Wikipedia (2025): Junk Science. https://de.wikipedia.org/wiki/Junk_Science zurück
  196. N.N. (2023). 100 Jahre Frankfurter Schule: Mut zum richtigen Denken im Falschen. Adorno, Habermas, Honneth, Jaeggi: Ihre Namen sind mit der Gesellschaftskritik der Frankfurter Schule verbunden. 1968 inspirierte deren Kritische Theorie die Studentenbewegung. Doch welche Antworten hat ihr Denkansatz auf die Krisen der Gegenwart? Deutschlandradio Kultur 25.05.2023. Deutschlandradio. Köln. https://www.deutschlandfunkkultur.de/100-jahre-frankfurter-schule-kritische-theorie-gerechte-gesellschaft-100.html zurück
  197. Wikipedia (2025): Diskurs – Jürgen Habermas. https://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs#J%C3%BCrgen_Habermas zurück
  198. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Wir verteidigen Eure bedrohten Privilegien vor den linksgrünen Ideologen.“ Im Gegenteil: Populisten sorgen dafür, dass Profitmodelle vor demokratischer Regulation geschützt werden – auch gegen fundamentale Interessen des Gemeinwohls. Faktencheck Klimapolitik 10 (Populismus). https://faktencheck.teachersforfuture.org/10populismus zurück
  199. Wikipedia (2025): Adam Smith. https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Smith zurück
  200. Benjamin Roth (2024). Birgit Mahnkopf: „Alles daran setzen, die Kriegsrhetorik zu beenden“. Telepolis 02. Oktober 2024. Heise Medien GmbH & Co. KG. Hannover. https://www.telepolis.de/features/Birgit-Mahnkopf-Alles-daran-setzen-die-Kriegsrhetorik-zu-beenden-9954496.html zurück
  201. Wikipedia (2025): Sozialdarwinismus. https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdarwinismus zurück
  202. Heiko Possel (2025). 20053. Zitate 7. Düsseldorf. https://www.zitate7.de/20053/Frieden-ist-die-Fortsetzung-des-Krieges.html zurück
  203. Peter Thiel (2014). Competition Is for Losers. If you want to create and capture lasting value, look to build a monopoly, writes Peter Thiel. The Wall Street Journal Sept. 12, 2014. https://www.wsj.com/articles/peter-thiel-competition-is-for-losers-1410535536 zurück
  204. Dirk Peitz. Peter Thiel: Der Düstere. Was denkt Peter Thiel? Der so berühmte wie berüchtigte Silicon-Valley-Investor nahm in Berlin den Frank-Schirrmacher-Preis entgegen und hielt eine Rede an Deutschland. Die Zeit 8. Oktober 2021. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/kultur/2021-10/peter-thiel-investor-silicon-valley-frank-schirrmacher-preis/komplettansicht zurück
  205. Antje Höning und Birgit Marschall (2025). Milei und Musk im deutschen Wahlkampf: Die feine Grenze zwischen Liberalen und Libertären. „Mehr Milei oder Musk wagen“ – FDP-Chef Christian Lindner hat eine Debatte über die Ideen der libertären Bewegung auch in Deutschland ausgelöst. Welche Unterschiede gibt es zwischen Liberalen und Libertären – und was taugen die Ansätze von Musk und Milei wirklich? Rheinische Post 07.01.2025. https://rp-online.de/politik/deutschland/musk-und-milei-die-feine-grenze-zwischen-liberalen-und-libertaeren_aid-122797361 zurück
  206. N.N. (2020). Tödlicher Klimasozialismus – Dr. Markus Krall im Interview. Grosse Freiheit TV auf Youtube 18.02.2020. https://www.youtube.com/watch?v=zRQKAFc5T9c zurück
  207. Eva Kienholz (2025). Elon Musk, Alice Weidel und eine Geste: Wenn Hitler als Kommunist aus Washington grüßt. Die AfD arbeitet schon lange daran, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben, und jetzt hilft ihr mit Elon Musk der reichste Mann der Welt dabei. Welche Schlussfolgerung wir daraus ziehen sollten. Der Freitag 22.01.2025. https://www.freitag.de/autoren/eva-kienholz/elon-musk-und-alice-weidel-wenn-hitler-als-kommunist-aus-washington-gruesst zurück
  208. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Der Markt rettet das Klima.“ Falsch: Der manipulierte Markt sichert zunächst die Vermehrung fossiler Besitzstände. Faktencheck Klimapolitik 4 (Marktideologie). www.zum.de/Faecher/Materialien/thielen-redlich/Klima/FaktenCheck/04marktideologie zurück
  209. N.N. (2024). Weltraumtourismus SpaceX will in vier Jahren die ersten Menschen zum Mars schicken. Elon Musks Weltraumunternehmen hat gerade den ersten Spaziergang im All ermöglicht, da träumt der Gründer schon vom nächsten Coup: bemannte Missionen zum Mars mit »Tausenden Raumschiffen«. Der Spiegel 22.09.2024. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/spacex-will-in-vier-jahren-die-ersten-menschen-zum-mars-schicken-a-5b3cd3e0-a4d1-4f28-8e73-10e38184b991 zurück
  210. Bruno Knellwolf (2024). Elon Musk will den Mars besiedeln: Ist das Wahnsinn? Ein Faktencheck. Mit Elon Musks Unterstützung hat Donald Trump die Wahl zum US-Präsidenten gewonnen. Nun soll Trump helfen, die visionären Mars-Pläne zu verwirklichen. Ein Faktencheck. Watson.ch 04.12.2024. zurück
  211. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Wir verteidigen Eure bedrohten Privilegien vor den linksgrünen Ideologen.“ Im Gegenteil: Populisten sorgen dafür, dass Profitmodelle vor demokratischer Regulation geschützt werden – auch gegen fundamentale Interessen des Gemeinwohls. Faktencheck Klimapolitik 10 (Populismus). https://faktencheck.teachersforfuture.org/10populismus zurück
  212. Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Reichtum für wenige schafft Wohlstand für alle.“ Falsch: Ohne Umverteilung geht es nicht. Faktencheck Klimapolitik 9 (Trickle Down). https://faktencheck.teachersforfuture.org/09trickledown zurück
  213. N.N. (2021). A more contested world. 2040 Trends Global. National Intelligence Council March 2021. NIC 2021-02339. ISBN 978-1-929667-33-8. Washington D.C.. https://www.dni.gov/files/ODNI/documents/assessments/GlobalTrends_2040.pdf zurück
  214. Hermann Benjes. Wer hat Angst vor Silvio Gesell? Das Ende der Zinswirtschaft bringt Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle. Benjes. Bickenbach 1997. In: geldreform.de. https://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/benjes/ zurück
  215. Wikipedia (2025): Don’t Look Up. https://de.wikipedia.org/wiki/Don%E2%80%99t_Look_Up zurück
CC-BY-NC-SA Harald Thielen-Redlich 2025