![]() |
Faktencheck Klimapolitik 8
|
Der neoliberal organisierte Weltmarkt ignoriert weitestgehend externe Effekte, also Schäden, die sich nicht direkt auf die Profite auswirken; allen voran die ökologische Megakrisen von Klimakatastrophe und Artensterben. Dem zugrunde liegt das Problem, dass das Gemeinwohl – vor allem das Gemeinwohl unterprivilegierter Menschen, von Menschen an anderem Ort oder zu späterer Zeit – im Markt nicht als Wert abgebildet ist.
Der Weltbank-Chefökonom Sir Nicholas Stern sprach beim Versagen im Klimaschutz vom „größten Marktversagen der Geschichte“, und selbst der letzte prominente Verteidiger der Schuldenbremse Lars Feld räumte jetzt im DLF-Interview ein, dass es sich dabei um „eine gewisse Form von Marktversagen“ handelt. Der Berater des britischen Finanzministeriums Partha Dasgupta berichtete 2021 von jährlichen Multibillionenschäden am Naturkapital .
Vor dem Zweiten Weltkrieg ging es US-Präsident Franklin D. Roosevelt darum, in der Wirtschaftskrse die Demokratie vor Chaos und Autoritarismus – egal ob von rechts oder links – zu bewahren. Das gelang ihm durch massiven Staatsinterventionismus nach den Empfehlungen des Ökonomen John Maynard Keynes. In Europa dagegen versuchte man es mit der entgegengesetzten konservativen Politik der Austerität. Der Faschismus verwüstete weite Teile Europas und Nachbarregionen.
Nach dem Desaster des Zweiten Weltkriegs ging es global v.a. darum, die Ursachen des Faschismus zu bekämpfen: extreme Ungleichverteilung und Massenelend. Damals sorgten viele politische Entscheidungen wie höhere Steuern und Stärkung der Arbeitnehmervertretung, zu höherer Verteilungsgerechtigkeit.
Beispiele: In den USA galt für die Reichsten seit 1932 ein Einkommenssteuersatz von zuerst 63%, dann von bis zu 94%; erst unter dem neoliberalen Präsidenten Reagan fiel er drastisch unter 70%. Es gab Erbschaftssteuersätze von bis zu 77% .
Seit Keynes‘ Tod 1946 wurde diese Politik nach und nach zugunsten des Neoliberalismus zurückgedrängt; 1980 gilt mit der Wahl des US-Präsidenten Ronald Reagans als globaler Durchbruch des Neoliberalismus .
Etliche deutsche Firmeneigner, die in der Nazizeit von Kriegsproduktion und Zwangsarbeit profitiert haben, konnten einen großen Teil ihres Eigentums, und v.a. ihr Geschäftsmodell in die Nachkriegszeit retten. Um wieder einen funktionsfähigen deutschen Staat zu organisieren, und auch wegen finanzieller Interessen von US-Investoren in die deutsche Wirtschaft, wurden viele von ihnen von der Kriegsverbrecher-Justiz verschont, freigesprochen oder nach wenigen Jahren begnadigt . So wie schon an Krieg und Zerstörung, so profitierte der Großteil dieser „Traditions“-Konzerne auch am Wiederaufbau, und bildete die politisch höchst einflussreiche Deutschland AG . Sie, aber auch erfolgreiche Gründer der Nachkriegszeit, konnten ihr Kapital im Neoliberalismus schnell durch leistungslose Einkommen vergrößern, d.h. „ihr Geld arbeiten lassen“.
Deutschland gehört zu den Ländern mit der größten Ungleichverteilung ; seit vielen Jahren werden weit mehr Großvermögen vererbt als erwirtschaftet, und 2022 überstieg das gesamte vererbte Vermögen das erwirtschaftete .
Wenn heute angeführt wird, die Steuerlast läge vor allem bei den Besserverdienenden, dann betrifft das vor allem die Einkommenssteuer. Berücksichtigt man jedoch alle Steuern und Abgaben, ist die einkommensabhängige Progression nur gering . Die Verteilungssituation kann man auch vom Ergebnis her betrachten; der Gini-Koeffizient entwickelte sich in Merkels Deutschland in die falsche Richtung .
Einflussreiche Investoren sorgen oftmals dafür, dass Staaten und Märkte zu ihren Gunsten organisiert und manipuliert werden, so dass sich ihr Kapital zunehmend von selbst – leistungslos – vermehrt. Die heutige extreme Ungleichverteilung wird vom WEF und vielen anderen hochqualifizierten Ökonom:innen als eines der größten gesellschaftlichen Risiken weltweit betrachtet.
Wenn solches Kapital dann zu wenig, oder gar unbesteuert vererbt wird, ist das problematisch . Solche Erbschaften verschärfen die Verteilungsungerechtigkeit , und zerstören die Chancengerechtigkeit auf dem Markt für Humankapital. Denn junge Menschen ohne Aussicht auf Erbschaft haben weit schlechtere Aussicht auf höher qualifizierende Ausbildung und Eigentumsaufbau . Die Chancengerechtigkeit ist deshalb ein bedeutender Teilaspekt der Verteilungsgerechtigkeit.
Ohne ausreichende staatliche Unterstützung gehen der Volkswirtschaft sehr viele Talente verloren; Leitungspositionen werden teilweise aristokratisch besetzt, also aufgrund persönlicher Beziehungen in der Geld- oder Politaristokratie, und nicht meritokratisch, also nach Qualifikation . Das ist eine denkbare Erklärung für zahlreiche Fehlentscheidungen in der deutschen Wirtschaft und Politik der letzten Jahre, die zur Unterentwicklung bzw. Abwanderung mehrerer Zukunftsindustrien geführt haben: Fotovoltaik, Akkumuatoren, Windkraft, Elektroautos. Es ist diskussionswürdig, ob man den politischen Einfluss der fossilen Industrie in Deutschland noch als demokratisch bezeichnen kann, oder ob wir schon in einer Timokratie leben . Ein bezeichnendes Beispiel für den schädlichen Einfluss der fossilen Geldaristokratie ist der Niedergang der deutschen Automobilindustrie.
Die VW-Aktionäre, darunter v.a. die Familie Porsche-Piech, haben nach dem Diesel-Abgas-Skandal, der in den USA 30 Milliarden Schadenersatz kostete , noch 37 Milliarden an Dividenden aus dem Konzern entnommen , allein seit 2021 22 Milliarden .
2024 fehlen dem Konzern 5 Milliarden für die Umstellung auf Elektromobilität, weshalb zur Senkung der Personalkosten Zigtausende Mitarbeitende entlassen werden sollen, sogar unter Verletzung der vertraglichen „Jobgarantie“, die seit 1994 galt .
Die CDU macht daraus die Erzählung, schuld sei die marktfeindliche Planwirtschaft des Wirtschaftsministers Robert Habeck . Viele Experten widersprechen: Das Management, allen voran der Aufsichtsrat unter starkem Einfluss der Familie Porsche-Piech , hätte viel zu lange an der veralteten Verbrenner-Technologie festgehalten, um daraus weiter Dividenden zu erwirtschaften, ohne ausreichende Gewinnanteile in neue Technologie zu reinvestieren, um auch ein massentaugliches Elektroauto anbieten zu können . Der jetzige Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) selbst hatte 2019 davor gewarnt ; ihm für das Streichen der Förderprämie und zu hohe Strompreise die Schuld zu geben , ist allzu billig. CDU und FDP haben ihm u.a. für die Kaufprämie, aber auch den Industriestrompreis alle Handlungsoptionen genommen, indem sie in allen Ministerien einen enormen Sparzwang ausgeübt haben , während die Kunden verunsichert sind, ob sie auf ein bezahlbares Elektroauto warten sollen oder nicht . Auch die chinesischen Subventionen muss man im Kontext sehen. Jahrzehntelange zigmilliardenschwere Subventionen, u.a. in Dienstwagen und Steuervorteile für Diesel , haben auch den deutschen Markt von staatlicher Seite stark beeinflusst: leider zu Gunsten verbrauchsintensiver Verbrennertechnik. Frühe CO2-Steuern wie in Schweden , also eine regulative Berücksichtigung externer Effekte, hätten stattdessen die Entwicklung in die richtige Richtung lenken können .
Der Stellenabbau bei Verbrenner-Herstellern ist mittlerweile kein rein deutsches Problem mehr .
Die chinesische Technologie-Führerschaft ist auch ein planwirtschaftliches Projekt, das auf dem Marktversagen der westlichen Industrieländer aufbaut. Der Autoingenieur Wan Gang (auch: Hu Angang), der einige der 90er-Jahre in Deutschland verbracht hat, konnte seine Regierung davon überzeugen, dass die westlichen Industrienationen politisch nicht in der Lage sein würden, die Interessen der Fossilindustrie nachhaltig hintan zu stellen, trotz der absehbaren Klimakrise und trotz der vielfachen Konflikte um Erdöl . Wan Gang wurde 2007 Industrieminister und betrieb in diktatorischer Planwirtschaft die Entwicklung von Elektromobilität und Erneuerbaren Energien . Europäische, v.a. deutsche Start-Ups, die in diesen Zukunftstechnologien engagiert waren, gingen währenddessen durch erratische Politik reihenweise insolvent, über 100.000 Arbeitsplätze gingen schon damals in Deutschland verloren . Die zahllosen Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz unter Merkel sind Musterbeispiele für ihr Verständnis von Technologieoffenheit und gesunder Entwicklung von Bürokratie .
Über die Motive dieser Politik kann man spekulieren: Erneuerbare Energien haben sowohl die Gebietsmonopole der „Energieversorger“ bedroht, als auch massive Betriebskostennachteile für Verbrenner-PKW dargestellt. Die europäische Politik wurde unter Kanzlerin Merkel stark an den Export-Interessen der deutschen Autoindustrie ausgerichtet; das beklagte auch der ehemalige französische Wirtschaftsminister Montebourg.
Als ich Wirtschaftsminister war, habe ich mich mit den deutschen Ministern wegen der Schutzzölle auf chinesische Solarmodule gestritten. Die Deutschen wollten nicht. Warum? Weil sie selbst in China ihre Autos verkaufen. […] Sie dachten sich: „Was soll’s? Dann geben wir eben die Solarindustrie auf!“ Sind wir eigentlich bekloppt?
Arnaud Montebourg
Habecks erfolgreiche Diversifizierung der Gaslieferanten nach dem Bruch mit Russland könnte von kurzer Dauer gewesen sein. Präsident Trump droht mit hohen Strafzöllen, falls Europa nicht mehr Fracking-Gas aus den USA bezieht . Auch hier könnte die Verbrenner- und Energieersorger-Branche wieder ein gewichtiges Mitspracherecht beanspruchen und bekommen – so geschah es zumindest auch schon unter der letzten Trump-Regierung . Dabei könnte es sich bei US-Gas um ein kurzes und teures Strohfeuer handeln. Die Reichweite der US-Schiefergasvorkommen ist für interessierte Laien überhaupt nicht transparent. Schon vor etwa zehn Jahren ermittelten konservative Schätzungen eine Reichweite von nur 10-20 Jahren , und mittlerweile finde ich auch mit ChatGPT keine neuen Schätzungen mehr, außer einer aktuellen, gleichlautenden Ansage von Bloomberg . Trump jedenfalls erhebt bereits imperiale Ansprüche auf neue Fördergebiete außerhalb der US-Staatsgrenzen . Zudem droht möglicherweise nach einem Waffenstillstand in der Ukraine ein neuer Konflikt der USA mit Russland um den europäischen Gasmarkt. Das sind jede Menge weiterer Gründe für Erneuerbare „Friedensenergien“ nach Hermann Scheer .
Sehr viele, darunter hoch renommierte, Ökonom:innen empfehlen eine deutlich höhere Besteuerung der Reichen .
Gigantische Vermögen werden mit Hilfe von Banken vor den Staaten verborgen, riesige Einnahmen aus Verbrechen von Banken gewaschen .
Das Senken, Vermeiden und geduldete Betrügen in der Besteuerung zugunsten von Reichen zwingt den Staat zunächst, sich für seine Ausgaben zu verschulden. Privatiers erzielen allein schon dadurch leistungslose Einkommen, dass sie dem Staat ihr Geld leihen (indem sie Staatsanleihen kaufen) und dafür Zinsen kassieren.
Als Nächstes mindert der Staat den zunehmenden Verschuldungsdruck durch Verkauf seiner Infrastruktur an reiche Privatiers – aber oft nur mittelfristig, denn privat (teil-)finanzierte Infrastrukturprojekte erweisen sich oft im Nachhinein als Minusgeschäft, weil die Infrastruktur übernutzt wird. D.h. die Investitionen reichen nicht aus, um die Infrastruktur über den vereinbarten Zeitraum in Stand zu halten . Denn man darf davon ausgehen, dass ein Privatier, der durch Nichterfüllung des Vertrages von öffentlicher Seite Nachteile hat, seinen Profitausfall fürstlich ersetzt bekommt. Wenn jedoch die Bedingungen für den Staat nachteilig sind, geht dieser häufig leer aus . Rechtsabteilungen von Privaten lässt man sogar oftmals bei der Ausgestaltung von Gesetzen freie Hand – wenn die Regierung keine ausreichende Expertise bereitstellen kann oder will .
Untere Einkommen sind schon deshalb vom Vermögensaufbau ausgeschlossen, weil ihr Einkommen stark mit Steuern und Sozialabgaben belegt ist, die Wohnkosten extrem hoch sind und der Rest mehr oder weniger vollständig zur Lebenshaltung dient, wobei noch einmal eine hohe Mehrwersteuer anfällt.
Deshalb gilt für die meisten Nichtbesitzenden: einmal Miete – immer Miete . Die Hälfte der Deutschen wohnt zur Miete. Von 100 Mietobjekten in Deutschland gehören knapp 13 institutionellen Anbietern; diese konzentrieren sich in Ballungsräumen wie Berlin, wo ihr Anteil oft etwa 50%, in bestimmten Stadtteilen bis zu 90% beträgt – dort sind auch die höchsten Mieten zu erzielen .
Weil Mietkosten in der Geschichte immer wieder bedeutende soziale Krisen verursacht haben, zählt Wohnen zum Bereich der staatlichen Daseinsvorsorge. Die Nachfrage wurde verschärft durch eine Änderung sozialer Strukturen, sprich die Verkleinerung der Personenanzahl pro Haushalt. Der soziale Wohnungsbau, also die Mietpreis mindernde staatliche Erhöhung des Angebots, ist dennoch seit 1990 stark reduziert . Anstatt Wohnraum zu schaffen, zahlt der neoliberale Staat lieber per Wohngeld direkt Subventionen an die Immobilienbesitzer, womit wieder die Marktkräfte ausgehebelt werden ; gegen den Ampel-Koalitionsvertrag verweigerte FDP-Finanzminister Christian Lindner 2023 für eine Reform die Mittel .
Seit 2002 ist der Wohnungsmarkt durch die Steuerbefreiung von Veräußerungsgewinnen der Spekulation der internationalen Kapitalmärkte ausgeliefert ; auch die Grunderwerbssteuer sparen sich die großen Investoren, wenn sie einen Share Deal machen, also nur einen Teil (seit 2021 90%, vorher 95%) des Besitzes übernehmen und eine Zeit lang (vor 2021 fünf, jetzt zehn Jahre) halten . Viele Wohnungen werden lieber als leer stehende Spekulationsobjekte genutzt als vermietet . Die Vermietung an Touristen über digitale Plattformen verschärft in Hochburgen den Mangel zusätzlich .
Kapital konzentriert sich deshalb immer stärker auch in Immobilien.
Alternativen könnten stärker gefördert werden: Wohnungsbaugenossenschaften (residentielle Souveränität)
Schließlich werden in Deutschland riesige Übergewinne erzeugt, weil Kartelle nicht wirksam unterbunden werden.
Die Gewinnmargen im Lebensmittel-Discount werden gesteigert, indem die Erzeugerpreise systematisch gedrückt werden. Von 100€ an deren Kasse gehen 20€ an den Bauern, der Rest an die Rentiers des Handels, der Herstellung von Saatgut, Chemikalien, Maschinen, Treibstoff, sowie an Banken und Börsenspekulanten . Gleichzeitig werden die Verkaufspreise industrieller Lebensmittel im Vergleich zu biologischen dadurch niedrig gehalten, dass die externen Kosten und sozioökomischen Schäden überhaupt nicht berücksichtigt werden müssen .
Alternativen könnten gefördert werden: Produktionsgenossenschaften – Ernährungssouveränität.
Die zentrale Verteilung von Rohstoffen und Energien (mit Ausnahme der Erneuerbaren) ist profitabel in Gebietsmonopolen oder Oligopolen organisiert:
- die meisten Kraftwerke und Netzinfrastrukturen sind längst abgeschrieben – abzüglich der Brennstoff- und Personalkosten ergeben sich enorme Renditen; RWE & Co. zahlen seit über 100 Jahren an die Aktionäre astronomische Renditen aus – von einem Bruchteil davon hätte man den Ausbau von Netzen und Speichern spielend bestreiten können
- BASF importiert das russische Erdgas über seine Tochter Wintershall exklusiv nach Deutschland
- Öl- und Gasförderunternehmen kontrollieren die Energiestoffversorgung, finanzieren Kriege und blockieren die COPs Alternativen könnten gefördert werden: Bürgerenergiegenossenschaften für Erneuerbare (Energiesouveränität).
Große Teile des in Deutschland erzielten Vermögens liegen in Händen, die in der Öffentlichkeit unbekannt sind. Unter den reichsten bekannten Deutschen finden sich die Besitzerfamilien der Lebensmittel-Discounter und der Automobil-Fabriken: Schwarz, Albrecht, Porsche-Piech, Klatten-Quandt. Etliche Milliardäre wie die AfD-Finanziers August von Finck† (Erbe des NS-Bankiers August von Finck) und Henning Conle sind bzw. waren Immobilien-Tycoons .
Diese Fakten lassen Zweifel an der Erzählung vom politischen Einsatz der Konservativen für die „hart arbeitende Bevölkerung“, und von Verteilungsgerechtigkeit in der sogenannten „Leistungsgesellschaft“ aufkommen.
- Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Klimaschutz kostet uns den Wohlstand.“ Falsch: Ohne Klima- und Umweltschutz gibt es keinen nachhaltigen Wohlstand. Faktencheck Klimapolitik 3 (Fossilismus): https://faktencheck.teachersforfuture.org/03fossilismus zurück
- Vieweger, Hans-Joachim. Der Wirtschaft helfen – aber wie? Deutschlandfunk 13. November 2024. Köln. https://www.deutschlandfunk.de/der-wirtschaft-helfen-aber-wie-dlf-f586bc3d-100.html zurück
- Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Reichtum für wenige schafft Wohlstand für alle.“ Falsch: Ohne Umverteilung geht es nicht. Faktencheck Klimapolitik 9. https://faktencheck.teachersforfuture.org/09trickledown zurück
- Mark Schieritz (2010). Spitzensteuersatz: Der Obolus der Rockefellers. Je weniger die Reichen abgeben, desto größer wird der Abstand zu den Armen. Eine kleine Geschichte des Spitzensteuersatzes. Die Zeit 29. Juli 2010. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/2010/31/Spitzensteuersatz/komplettansicht zurück
- Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Reichtum für wenige schafft Wohlstand für alle.“ Falsch: Ohne Umverteilung geht es nicht. Faktencheck Klimapolitik 9 (Trickle Down). https://faktencheck.teachersforfuture.org/09trickledown zurück
- Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Der deutsche Faschismus war das Verbrechen eines irren, geschickten Verführers.“ Falsch: Faschismus entsteht auch, wenn Reiche in der Krise die Macht an sich reißen, indem sie die Demokratie populistisch aushöhlen. Von der Naziherrschaft profitierten die Reichen, die Hitler zur Macht verhalfen. Faktencheck Klimapolitik 11 (Kapitalverbrechen). https://faktencheck.teachersforfuture.org/11kapitalverbrechen zurück
- Wikipedia (2024). Deutschland AG. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_AG zurück
- Wikipedia (2024). Leistungsgesellschaft. https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsgesellschaft zurück
- Oliver Klein. Deutschland als Steuerparadies? Backgroundcheck: Was kosten uns die Reichen? ZDF heute 24.11.2024. https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/superreiche-steuertricks-kosten-backgroundcheck-100.html zurück
- Miriam Ströing, Markus M. Grabka, Wolfgang Lauterbach und Erich Wittenberg (2016). Hochvermögende in Deutschland. DIW Wochenbericht 42 2016. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Berlin. https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.545204.de/16-42.pdf zurück
- Anita Tiefensee, Markus M. Grabka (2017). Das Erbvolumen in Deutschland dürfte um gut ein Viertel größer sein als bisher angenommen. DIW Wochenbericht 27 2017. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Berlin. https://www.diw.de/de/diw_01.c.560996.de/publikationen/wochenberichte/2017_27_3/das_erbvolumen_in_deutschland_duerfte_um_gut_ein_viertel_groesser_sein_als_bisher_angenommen.html zurück
- Carsten Schröder, Charlotte Bartels, Konstantin Göbler, Markus M. Grabka, and Johannes König (2020). Millionaires under the Microscope: Data Gap on Top Wealth Holders Closed; Wealth Concentration Higher than Presumed. DIW Weekly Report 30+31 2020. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Berlin. https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.794207.de/dwr-20-30.pdf zurück
- Martyna Berenika Linartas (2022). Die eklatante Vermögensungleichheit unserer Erbengesellschaft. Finanzwende Recherche 12.07.2022. Finanzwende Recherche gGmbH. Berlin. https://www.finanzwende-recherche.de/blog/vermoegensungleichheit-unserer-erbengesellschaft/ zurück
- Stefan Bach, Martin Beznoska und Viktor Steiner (2016). Wer trägt die Steuerlast in Deutschland? Steuerbelastung nur schwach progressiv. DIW Wochenbericht Nr. 51+52 2016. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Berlin. https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.549401.de/16-51-1.pdf zurück
- Pascal Siggelkow (2023). Wer finanziert den Sozialstaat? 15 Millionen Menschen hielten Deutschland am Laufen, heißt es im Netz immer wieder. Die Rede dabei ist von den „Nettosteuerzahlern“, die mehr Abgaben zahlen als Leistungen erhalten. Aus Sicht von Experten ist die Zahl jedoch falsch. SWR 26.07.2023. ARD. Hamburg. https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/nettosteuerzahler-100.html zurück
- Nikolaus Kowall (2017). „Die oberen Einkommensschichten tragen den Großteil der Steuerlast“. In der öffentlichen Debatte um die gerechte Verteilung der Steuerlast wird häufig suggeriert, dass nur die sehr gut verdienenden Menschen zur Finanzierung des Staates und seiner Leistungen herangezogen würden. Steuermythos #7. Arbeitskreis Steuermythen. Berlin. https://steuermythen.de/wp-content/uploads/2017/08/Steuermythos7.pdf zurück
- N.N. (2024). Einkommensungleichheit in Deutschland nach dem Gini-Index bis 2022. Veröffentlicht von Statista Research Department, 02.01.2024. Statista. Hamburg. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1184266/umfrage/einkommensungleichheit-in-deutschland-nach-dem-gini-index/ zurück
-
2017 wertete das WEF die Ungleichverteilung als größtes globales Risiko – mittlerweile wurde sie von ökologischen Risiken von Platz 1 abgelöst. Die Frage von Verteilungsgerechtigkeit und Gemeinwohl wurde auch vorher schon lange von zahlreichen Ökonom:innen diskutiert, die dadurch hohes fachliches Renommée gewannen und z.T. Nobel-Gedächtnispreise bekamen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): zurück
- World Economic Forum WEF
- Joseph Stiglitz (Nobel-Gedächtnispreis 2001)
1997-2000 Chefökonom der Weltbank und Wachstumskritker - Amartya Sen (Nobel-Gedächtnispreis 1998)
- Robert Solow (Nobel-Gedächtnispreis 1987)
- James Mirrlees (Nobel-Gedächtnispreis 1996)
- Elinor Ostrom (Nobel-Gedächtnispreis 2009)
- Paul Krugman (Nobel-Gedächtnispreis 2008)
- Robert Shiller (Nobel-Gedächtnispreis 2013)
- William Nordhaus (Nobel-Gedächtnispreis 2018)
- Abhijit V. Banerjee (Nobel-Gedächtnispreis 2019)
- Esther Duflo (Nobel-Gedächtnispreis 2019)
- Angus Deaton (Nobel-Gedächtnispreis 2015)
- Sir Nicholas Stern (Chefökonom der Weltbank)
- James Tobin (Nobel-Gedächtnispreis 1981)
- Jeremy Rifkin
- Nouriel Roubini (Hebrew University Jerusalem, Harvard, Yale, Berater der US-Regierung, Stern School of Business New York)
- Ann Pettifor (Political Economy Research Centre an der University of London, Direktorin Policy Research In Macroeconomics)
- Michael Hudson ( University of Missouri–Kansas City, Präsident Institute for the Study of Long-term Economic Trends ISLET, Berater an der Wall Street)
- Sandra Navidi (CEO BeyondGlobal LLC)
- Gabriel Zucman (University of California Berkeley)
- Thomas Piketty (École des Hautes Études en Sciences Sociales EHESS Paris)
- James Galbraith (Lyndon B. Johnson School of Public Affairs)
- Noreena Hertz (King’s College, University College London UCL)
- Jeffrey Sachs (Harvard, Columbia University, National Bureau of Economic Research)
- Marcel Fratzscher (Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW)
- Peter Bofinger (Universität Würzburg, Rat der Wirtschaftsweisen)
- Heiner Flassbeck (Universität des Saarlandes Saarbrücken, Freie Universität Berlin, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik, ehemaliger Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW, Chefvolkswirt der Konferenz der UN für Handel und Entwicklung UNCTAD)
- Mathias Binswanger (Universität St. Gallen, Universität Kassel, Universität Basel)
- Hans Christoph Binswanger (Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik 2004; Universität St. Gallen, Universität Zürich, Direktor der Forschungsgemeinschaft für Nationalökonomie FGN-HSG, erster Direktor des Instituts für Wirtschaft und Ökologie IWÖ-HSG)
- Graeme Maxton (Cass Business School London, Club of Rome)
- Adam Tooze (Columbia University)
- David Hope (London School of Economics)
- Julian Limberg (London School of Economics)
- Henning Vöpel (BSP Business & Law School Berlin, Hamburg School of Business Administration HSBA, Direktor und Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts HWWI, Centrum für Europäische Politik)
- Silja Graupe (Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz)
- Norbert Häring (Handelsblatt, Financial Times Deutschland)
- Timm Gudehus
- Leopold Kohr (Einfluss auf die teilautonomen Ökonomien von Anguilla und Wales)
Global Risks Report (2017): Ungleichverteilung ist die größte Bedrohung der Weltwirtschaft (am zugrundeliegenden Perception Survey nahmen 745 ausgewählte Ökonom:innen teil) Klimazoll, WWIII against climate change (2019)
the 1 per cent (2011)
„The Price of Inequality: How Today’s Divided Society Endangers Our Future“ (2012)
„The Road to Freedom: Economics and the Good Society“ (2024)Armut, Wohlfahrtsökonomie, feministische Ökonomie Armut, Wohlfahrtsökonomie Steuergerechtigkeit Gemeinwohl-Forschung Neue Ökonomische Geographie
„Freier-Markt-Keynesianismus“: Steuern gegen extreme Vermögenskonzentration und Marktversagen wie die KlimakatastropheMarktversagen, Plutokratie 2-bis-3-Grad-Ziel (1975)
CO2-Preis-Konzept (1977)
„A Question of Balance: Weighing the Options on Global Warming Policies“ (2007)
„Climate Clubs: Overcoming Free-Riding in International Climate Policy“: Klimaclub von Staaten, Klimazölle, Verteilung der CO2-Steuereinnahmen (2015)„Poor Economics“ – Wirtschaftsbuch des Jahres der Financial Times FT (2011) Konsum, Armut und Gemeinwohl Stern-Report (2006): Klimaschutz, Unterstützung des Globalen Südens Steuer auf Finanzmarkt-Transaktionen („Tobin-Steuer“) Konzept der collaborative commons Vorhersage der Asien-Krise (1997) und der Subprime-Krise (2004)
„Mega Threats“: Ungleichverteilung ist neben Klimawandel eine der größten Bedrohungen der Menschheit„Debt, the Most Potent Form of Slavery“ (1996)
Green New Deal (2008)
„The Production of Money – How to Break the Power of Bankers“ (2017): Kritik des dysfunktionalen GeldsystemsKapitalkonzentration toxische Kapitalkonzentration
„Super Hubs“ (2016)Steuergerechtigkeit Kapitalkonzentration
„Das Kapital im 21. Jahrhundert“„The Predator State“ (2008) „Generation K“ Kritik an deutscher Austeritätspolitik in der griechischen Schuldenkrise
Schuldenerlass für Länder des Globalen Südens
Regenerative Society Foundation RSF (2020)Ungleichheit als wirtschaftliches Risiko Economics for Future (2019) Nachfrageorientierung nach Keynes
einzelwirtschaftliche Partikularinteressen destabilisieren die Marktwirtschaft, auch diesbezüglich Kritik an der Struktur des wiedervereinigten Deutschland und der Währungsunion„Der Wachstumszwang: Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben“ (2019) Kritik an der Ignoranz des Produktionsfaktors Natur, ökologische Steuerreform, Wachstumszwang
„Die Glaubensgemeinschaft der Ökonomen“ (1998)„Die Wachstumslüge“ (2011) fordert Staatsverschuldung für sozial gerechten Klimaschutz „The Economic Consequences of Major Tax Cuts for the Rich“ „The Economic Consequences of Major Tax Cuts for the Rich“ „Stabilisierungswirkungen der Geldpolitik – Eine theoretische und empirische Analyse“ (2004)
wachsende Ungleichverteilung als Ursache für Rechtspopulismus
„Disruption“ (2020)„Ökonomische Bildung: Die Geistige Monokultur der Wirtschaftswissenschaft und ihre Alternativen“ (2013)
„Die Entleerung der Bildung – Ökonomisierung als radikales Reframing“ (2021)„Endspiel des Kapitalismus“ (2021): Ungleichverteilung führt in die Krise Springer essentials: „Neue Geldordnung“ (2016) small is beautiful
slow is beautiful - Margareta Drzeniek Hanouz, Richard Samans et al. (2017). The Global Risks Report 2017. The Global Competitiveness and Risks Team. World Economic Forum. Davos. https://www3.weforum.org/docs/GRR17_Report_web.pdf (siehe S.17 in der Pdf-Datei) zurück
- Joseph Stiglitz. Of the 1%, by the 1%, for the 1%. Americans have been watching protests against oppressive regimes that concentrate massive wealth in the hands of an elite few. Yet in our own democracy, 1 percent of the people take nearly a quarter of the nation’s income—an inequality even the wealthy will come to regret. Vanity Fair March 31, 2011. https://www.vanityfair.com/news/2011/05/top-one-percent-201105 zurück
- Gareth Hutchens. ‚Neoliberal capitalism‘ has contributed to the rise of fascism, says Nobel laureate. Business, Economics and Finance. ABC news 11 Aug 2024. https://www.abc.net.au/news/2024-08-11/joseph-stiglitz-the-road-to-freedom-neoliberalism-fascism/104210670 zurück
- Gareth Hutchens. Economics is in ‚disarray‘, having placed efficiency before ethics and human well-being, says Nobel laureate. Business, Economics and Finance. ABC news 17 Mar 2024. https://www.abc.net.au/news/2024-03-17/nobel-prize-winning-economist-criticises-economics-profession/103582032 zurück
- David Hope (2023). Tax cuts for the wealthy only benefit the rich: debunking trickle-down economics. The London School of Economics and Political Science 24.01.2023. https://www.lse.ac.uk/research/research-for-the-world/economics/tax-cuts-for-the-wealthy-only-benefit-the-rich-debunking-trickle-down-economics zurück
- N.N. (2017). VWL-Professor Henning Vöpel über Globalisierung und Populismus. dbate auf Youtube 16.01.2017. https://www.youtube.com/watch?v=1H4OKpFf1hA zurück
- Sarah Perret et al. (2021). Inheritance Taxation in OECD Countries. Report. OECD Tax Policy Studies 11 May 2021. OECD. Paris. https://www.oecd.org/en/publications/inheritance-taxation-in-oecd-countries_e2879a7d-en.html. Pdf: https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2021/05/inheritance-taxation-in-oecd-countries_2d33ceae/e2879a7d-en.pdf zurück
- Kira Baresel et al. (2021). Hälfte aller Erbschaften und Schenkungen geht an die reichsten zehn Prozent aller Begünstigten. DIW Wochenbericht 5 / 2021, S. 63-71. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Berlin. https://www.diw.de/de/diw_01.c.809832.de/publikationen/wochenberichte/2021_05_1/haelfte_aller_erbschaften_und_schenkungen_geht_an_die_reichsten_zehn_prozent_aller_beguenstigten.html zurück
- Christian Endt (2024). Den obersten fünf Prozent gehört fast die Hälfte. Die Vermögen sind in Deutschland so ungleich verteilt wie fast nirgendwo sonst in Europa, zeigen neue Zahlen. Vor allem ein Faktor entscheidet über Haben oder Nichthaben. Die Zeit 15. April 2024. Zeitverlag Gerd Bucerius 2024. Hamburg. https://www.zeit.de/geld/2024-04/vermoegensverteilung-deutschland-ungleichheit-europa zurück
- Marcel Fratzscher (2017). Wer nicht erbt, hat’s schwer. In Deutschland sind Vermögen besonders ungleich verteilt. Eine Reform der Erbschaftsteuer würde das verbessern. Noch wichtiger wären aber gute Lebenschancen für alle. Die Zeit 21. Juli 2017. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/erbe-erbschaftssteuer-vermoegen-gesellschaftsvertrag/komplettansicht zurück
- Wikipedia 2024: Meritokratie. https://de.wikipedia.org/wiki/Meritokratie zurück
- Rolf Becker, Andreas Hadjar (2009). Meritokratie – Zur gesellschaftlichen Legitimation ungleicher Bildungs-, Erwerbs- und Einkommenschancen in modernen Gesellschaften. In: Becker, R. (eds) Lehrbuch der Bildungssoziologie. VS Verlag für Sozialwissenschaften January 2009. SpringerNature. Heidelberg. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-531-91711-5_2. SpringerNature Link: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-91711-5_2#citeas. ResearchGate: https://www.researchgate.net/publication/238489329_Meritokratie_-_Zur_gesellschaftlichen_Legitimation_ungleicher_Bildungs-_Erwerbs-_und_Einkommenschancen_in_modernen_Gesellschaften zurück
- Wikipedia 2024: Timokratie. https://de.wikipedia.org/wiki/Timokratie zurück
- N.N. (2020). „Atemberaubende Belastungen“: Die Diesel-Krise von VW geht weiter, neue Milliarden-Strafen drohen. Business Insider Deutschland 02. Juni 2020. Business Insider Deutschland GmbH. Berlin. https://www.businessinsider.de/wirtschaft/atembraubende-belastungen-die-diesel-krise-von-vw-geht-weiter-weitere-milliarden-strafen-drohen/ zurück
- Leon Bensch. 37 Milliarden Euro weg: VW bestraft sich selbst. t-online 31.10.2024. Ströer Digital Publishing GmbH. Köln. https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/id_100520772/vw-verliert-37-milliarden-euro-managementfehler-und-die-folgen.html zurück
- Klaus Weber. VW: Milliarden-Dividenden trotz Konzernkrise. ZDF 10.11.2024. Mainz. https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/vw-dividende-aktionaere-krise-kritik-100.html zurück
- N.N. (2024). Sparprogramm beschlossen. VW fehlen fünf Milliarden Euro – Job-Garantie gestrichen, Werksschließungen möglich. Focus 02.09.2024. BurdaForward GmbH. München. https://www.focus.de/finanzen/news/sparprogramm-beschlossen-vw-fehlen-fuenf-milliarden-euro-job-garantie-gestrichen_id_260276946.html zurück
- Thomas Harloff, Markus Schönfeld, Uli Baumann (2024). Autoindustrie in der Krise: Stimmung in deutscher Autobranche immer schlechter. Hier fassen wir die aktuellen Hiobsbotschaften aus der Auto- und Zulieferindustrie zusammen. Es geht um Sparmaßnahmen, Stellenstreichungen, Werksschließungen und die aktuelle Streiksituation bei Volkswagen. Auto Motor und Sport 04.12.2024. https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/ticker-krise-autobranche-zulieferindustrie-v8/ zurück
- N.N. (2024). Jens Spahn. „Wir haben Ihnen ein Land im Wachstum übergeben. Sie haben daraus ein Land der Rezession gemacht“. Die Welt 13.09.2024. Springer Verlag. Berlin. https://www.welt.de/politik/deutschland/article253495804/Jens-Spahn-attackiert-Wirtschaftspolitik-der-Ampel-Regierung-scharf.html zurück
- Burkhard Riering (2019). Ein Patriarch mit harter Hand. So führte Ferdinand Piëch den Volkswagen-Konzern. Der streitbare Ferdinand Piëch prägte die Geschicke des VW-Imperiums über Jahrzehnte – mit großem wirtschaftlichen Erfolg. Sein Führungsstil gefiel dabei nicht jedem, und sein Abschied geriet zur Machtprobe. Automobilwoche 27. August 2019. Crain Communications GmbH. Oberpfaffenhofen. https://www.automobilwoche.de/agenturmeldungen/so-fuhrte-ferdinand-piech-den-volkswagen-konzern zurück
- Mark Simon Wolf. Verfehlte Elektro-Strategie und Technologie-Ignoranz: Was sind die Gründe für das VW-Debakel? Hessische/Niedersächsische Allgemeine 03.11.2024. Ippen Digital GmbH & Co. KG. München. https://www.hna.de/wirtschaft/verfehlte-elektro-strategie-und-technologie-ignoranz-was-sind-die-gruende-fuer-das-vw-debakel-zr-93383025.html zurück
- Mark Simon Wolf. Sagte Habeck bereits 2019 das VW-Debakel voraus? „Dann werden Sie am Markt scheitern“. Merkur 09.09.2024. München. https://www.merkur.de/wirtschaft/scheitern-sagte-habeck-bereits-2019-das-vw-debakel-voraus-dann-werden-sie-am-markt-zr-93283847.html zurück
- N.N. (2024). Automobilexperte Dudenhöffer:“Deutschland ist eine Katastrophe“ für VW. ZDF 30.10.2024. Mainz. https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/vw-krise-automobilindustrie-dudenhoeffer-100.html zurück
- N.N.. „Fällt unter das Motto Rosenkrieg“: Markus Söder (CSU) über das Ampel-Aus | maischberger. Maischberger 08.11.2024. Tagesschau auf Youtube. ARD. Hamburg. https://www.youtube.com/watch?v=kqCengsLi7s zurück
- N.N.. Spahn gibt Grünen Schuld für VW-Krise. Oldenburger Online Zeitung 20. September 2024. https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/spahn-gibt-gruenen-schuld-fuer-vw-krise-137589.html zurück
- Harald Thielen-Redlich (2024). Agenda: „Heute sparen, damit die Kinder keine Schulden erben!“ Im Gegenteil: Durch Bewahrung fossiler Besitzstände und Geschäftsmodelle hinterlassen wir den Kindern einen lebensfeindlichen Planeten. Faktencheck Klimapolitik 1 (Austerität). https://faktencheck.teachersforfuture.org/01austeritaet zurück
- Robert Habeck. Abgeordnetenwatch 03.07.2024. https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/robert-habeck/fragen-antworten/warum-wird-der-bafa-zuschuss-2024-fuer-e-autos-gestrichen-und-ab-wann-2024 zurück
- N.N.. Lindner vs. Habeck: Wird die E-Auto-Prämie gestrichen? Autohaus 20.06.2022. https://www.autohaus.de/nachrichten/politik/lindner-vs-habeck-wird-die-e-auto-praemie-gestrichen-3190671 zurück
- Max Hägler. Zu viele Fabriken, zu wenige Autos. Volkswagen denkt erstmals seit Jahrzehnten darüber nach, ein Werk zu schließen. Das sagt ebenso viel über den Konzern aus wie über die Lage der Industrie. Die Zeit 18. Juli 2024. https://www.zeit.de/2024/31/volkswagen-konzern-schliessung-fabrik-autoindustrie zurück
- Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Der Markt rettet das Klima.“ Falsch: Der manipulierte Markt sichert zunächst die Vermehrung fossiler Besitzstände. Faktencheck Klimapolitik 4 (Marktideologie). www.zum.de/Faecher/Materialien/thielen-redlich/Klima/FaktenCheck/04marktideologie zurück
- Anne-Sophie Brändlin. Schweden: Wie die Wirtschaft wächst und Emissionen sinken. Deutsche Welle 12.08.2024. Bonn. zurück
- N.N. (2024). Externe Effekte externe Kosten, externe Ersparnisse. Das Lexikon der Wirtschaft. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn. https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19316/externe-effekte/ zurück N.N. (2024). Externe Effekte externe Kosten, externe Ersparnisse. Das Lexikon der Wirtschaft. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn. zurück
- Hans Holzinger (2023). Schadschöpfung statt Wertschöpfung. Südwind – Magazin für Internationale Politik, Kultur und Entwicklung 27.01.2023. Südwind Verein für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit. Wien. https://www.suedwind-magazin.at/schadschoepfung-statt-wertschoepfung/ zurück
- Harald Thielen-Redlich (2024). Agenda: „Wir passen uns an, Klimaschutz ist zweitrangig.“ Falsch: Klimaanpassung ist vollkommen sinnlos ohne wirksamen Klimaschutz. Faktencheck Klimapolitik 2 (Klimaskepsis). https://faktencheck.teachersforfuture.org/02klimaskepsis zurück
- Benjamin Zhang (2024). Ford, VW, Stellantis: Aus diesem Grund entlassen so viele Autobauer gerade weltweit ihre Mitarbeiter. Business Insider 22. November 2024. Business Insider Deutschland GmbH. Berlin. https://www.businessinsider.de/wirtschaft/international-business/ford-vw-stellantis-warum-autobauer-weltweit-stellen-abbauen/ zurück
- N.N. (2019). Öl als Konfliktursache. Vortrag am 6. Mai 2019. Referent: Prof. Dr. Matthias Basedau, GIGA German Institute of Global and Area Studies, Hamburg. Universität Heidelberg. https://www.uni-heidelberg.de/de/transfer/kommunikation/ruperto-carola-ringvorlesung/oel-als-konfliktursache zurück
- Peter Fischer. Vom Nachahmer zum Innovator: China wird zur Elektroauto-Grossmacht. „Reverse Engineering“ war lange eine chinesische Spezialität: die besten ausländischen Vorbilder analysieren und chinesisch nachbauen. Doch bei den Elektroautos behaupten sich die Chinesen gerade als globale Marktführer – und zeigen, wie schnell und innovativ sie inzwischen sein können. Neue Zürcher Zeitung 01.12.2023. https://www.nzz.ch/pro/kopie-von-peter-fischer-china-wird-zur-elektroauto-grossmacht-ld.1768500 zurück
- Gideon Stuurman. Katastrophe: China übernimmt jetzt unsere Auto-Industrie?! Norio. Youtube 19.11.2024. WISSKOMMmedia GmbH. Frankfurt am Main. https://www.youtube.com/watch?v=qfSGwuaDooY zurück
- Wikipedia (2024). Wan Gang. https://de.wikipedia.org/wiki/Wan_Gang zurück
- Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Die Energiewende ist gescheitert!“ Falsch: Erneuerbare Energien sind der einzig gangbare Weg zum Klimaschutz. Faktencheck Klimapolitik 6 (Energie). https://faktencheck.teachersforfuture.org/06energie zurück
- Wikipedia (2024). Erneuerbare-Energien-Gesetz. https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz zurück
- Claudio Kummerfeld (2025). Trump: EU muss mehr Öl und Gas aus USA kaufen – sonst Zölle. Donald Trump übt Druck auf die EU aus, mehr Gas und Öl zu kaufen. Aber vor allem bei Gas ist das nicht mal eben so möglich. Finanzmarktwelt 21. Januar 2025. Know How Pool GmbH. Hamburg. https://finanzmarktwelt.de/trump-eu-muss-mehr-oel-und-gas-aus-usa-kaufen-sonst-zoelle-336197/ zurück
-
Das E-Auto: Der schmutzigste Antrieb der Welt für ein sauberes Gewissen. Youtube 23.11.2020 https://www.youtube.com/watch?v=JBbUY77DdXI&t=4150s
Hinweis: Diese Dokumentation ist – abgesehen von diesem sehr wertvollen Zitat – voller verzerrter Darstellungen und deshalb nicht empfehlenswert.
zurück - Gerd Brüggemann (2018). Trump und Juncker erzielen im Handelsstreit eine Einigung. Die USA und die EU nähern sich im Streit um Industriezölle an. US-Präsident Trump und EU-Kommissions-Präsident Juncker verkündeten nach ihrem Treffen in Washington eine Einigung in wesentlichen Punkten. Neue Zürcher Zeitung 26.07.2018. Zürich. https://www.nzz.ch/wirtschaft/trump-und-juncker-erzielen-im-handelsstreit-eine-einigung-ld.1406595 zurück
- Mason Inman (2015). Rohstoffe: Fracking: Fragliche Schätze. Mit reichlich Erdgas aus eigenen Quellen wollen die USA in den kommenden Jahrzehnten ihren wirtschaftlichen Aufschwung antreiben. Möglicherweise ist dies aber nur Wunschdenken. Spektrum der Wissenschaft Hintergrund 20.01.2015 https://www.spektrum.de/news/fracking-gibt-es-genug-schiefergas/1328459 zurück
- Kevin Crowley (2024). U.S. shale oil production to grow for years before peaking despite OPEC+ predictions, HSBC reports. Bloomberg June 18, 2024. In: World Oil. Gulf Publishing Company LLC. https://worldoil.com/news/2024/6/18/u-s-shale-oil-production-to-grow-for-years-before-peaking-despite-opec-predictions-hsbc-reports/ zurück
- N.N. (2025). Grönland, Kanada und Panama: Trump-Pläne öffnen Büchse der Pandora. Frankfurter Rundschau 21.01.2025. Frankfurt am Main. https://www.fr.de/politik/pandora-groenland-kanada-und-panama-trump-plaene-oeffnen-buechse-der-zr-93524147.html zurück
- Harald Thielen-Redlich (2024). Behauptung: „Statt der Energiewende braucht es Innovationen.“ Falsch: Diese Scheinlösungen dienen zunächst der Erhaltung fossiler Geschäftsmodelle. Faktencheck Klimapolitik 5 (Innovation): https://faktencheck.teachersforfuture.org/05innovation zurück
- Marcel Fratzscher (2023). Superreiche könnten den Staat retten. Milliardäre werden immer reicher – dabei braucht der Staat dringend Geld. Der Ökonom Marcel Fratzscher fordert höhere Vermögenssteuern. Die Zeit 16. Juni 2023. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-06/vermoegen-milliardaere-steuern-ungleichheit-deutschland zurück
- Marilena Piesker (2024). Warum Reiche nur halb so viele Steuern zahlen wie die Mittelschicht. Den höchsten Steuersatz zahlen in Deutschland Normalverdiener, zeigt eine neue Studie. Warum man Reiche nicht stärker zur Kasse bittet, liegt an zwei Mythen. Die Zeit 18. April 2024. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/geld/2024-04/steuern-superreiche-milliardaere-vermoegenssteuer-deutschland-schweiz/komplettansicht zurück
- Marcel Fratzscher (2017). Wer nicht erbt, hat’s schwer. In Deutschland sind Vermögen besonders ungleich verteilt. Eine Reform der Erbschaftsteuer würde das verbessern. Noch wichtiger wären aber gute Lebenschancen für alle. Die Zeit 21. Juli 2017. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/erbe-erbschaftssteuer-vermoegen-gesellschaftsvertrag/komplettansicht zurück
- Karl-Martin Hentschel (2020). Das Steuersystem von Saez und Zucman – mit einigen Überlegungen für Deutschland. Netzwerk Steuergerechtigkeit 5. Juni 2020. Verein zur Förderung der Steuergerechtigkeit e.V.. Berlin. https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/das-steuersystem-von-saez-und-zucman-mit-einigen-ueberlegungen-fuer-deutschland/ zurück
- Niklas Potrafke (2022). Ökonomenpanel von ifo und FAZ. Zum Vorschlag der Wirtschaftsweisen: Mehrheit der Ökonom*innen für höheren „Reichensteuersatz“ und Abbau der Kalten Progression. Ifo-Institut 6. Dezember 2022. München. https://www.ifo.de/fakten/2022-12-06/zum-vorschlag-der-wirtschaftsweisen-reichensteuersatz-progression zurück
- Katharina Erhard (2022). Ifo Ökonomenpanel: Ökonomen befürworten höhere Steuer für Spitzenverdiener. Der Sachverständigenrat hat vorgeschlagen, den Spitzensteuersatz der Einkommenssteuer zu erhöhen. Ökonomen sind uneins, ob sie dieser Forderung zustimmen sollten. Mehr Anhänger findet jedoch die Idee, die Reichensteuer zu erhöhen. Das ergab das Ifo-Ökonomenpanel vom November. Private-Banking-Magazin 07.12.2022. Edelstoff Media GmbH. Hamburg. https://www.private-banking-magazin.de/oekonomen-befuerworten-hoehere-reichensteuer/ zurück
- Chris Bryant (2024). Why Germany Is Rich But Germans Are Poor and Angry. Germany’s grossly unequal distribution of wealth is contributing to the country’s malaise. Bloomberg 15. Januar 2024. Bloomberg. New York 2024. URL: https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2024-01-15/why-germany-is-rich-but-germans-are-poor-and-angry zurück
- N.N. (2024). Panama Papers (Themenseite). Süddeutsche Zeitung. München. https://panamapapers.sueddeutsche.de/ zurück
-
Christophe Bouquet und Mathieu Verboud (2023). Mafia und Banken. Arte 2023. Mafia und Banken. arte 2023
Teil 1: Die Pionierzeit. Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=hfjT-hMI16s
Teil 2: Follow the Money. Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=uV-25x36sEA
Teil 3: Grenzenloses Verbrechen. Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=V4uXg-HaT4o zurück - N.N.. Deutschland verliert mehr als 160 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung und -vermeidung. Kampf dem Steuerbetrug. Finanzminister Norbert Walter-Borjans diskutierte mit Experten auf internationalem Steuer-Symposium in Brüssel – Arbeitsgruppe prüft Maßnahmen: „Gesetzeslücken für internationale Konzerne müssen geschlossen werden.“ Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen 06.05.2013. https://www.finanzverwaltung.nrw.de/uebersicht-rubrik-aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/deutschland-verliert-mehr-als-160 zurück
- N.N. (2021). „Bloomberg“ zählt Kölner Cum-ex-Staatsanwältin zu den Top-50-Personen weltweit. Besondere Ehre für Anne Brorhilker, Oberstaatsanwältin in Köln und Deutschlands führende Cum-ex-Jägerin: Als einzige Deutsche steht sie auf der Liste „Bloomberg 50“ weltweit einflussreicher Personen und Institutionen. Manager Magazin 01.12.2021. https://www.manager-magazin.de/finanzen/bloomberg-zaehlt-bonner-cum-ex-staatsanwaeltin-zu-den-top-50-personen-weltweit-a-67936920-6c7a-4c26-a5df-647788e3af56 zurück
- Ralph Goldmann. Staat „viel zu schwach aufgestellt“. Die Aufarbeitung des gigantischen Cum-Ex-Skandals lässt zu wünschen übrig. Das denkt auch Ex-Ermittlerin Anne Brorhilker und kündigte deshalb ihren Job. Im ZDF erklärt sie, warum. ZDF 16.07.2024. Mainz. https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/cum-ex-brorhilker-ehemalige-staatsanwaeltin-interview-100.html zurück
- René Höltschi, Michael Rasch. Cum-Ex-Skandal: Bundeskanzler Olaf Scholz weist jede Einflussnahme bei Cum-Ex zurück. Cum-Ex-Aktiengeschäfte haben den Fiskus in Deutschland laut Schätzungen mindestens zehn Milliarden Euro gekostet. Worum geht es beim grössten Steuerskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte? Neue Zürcher Zeitung 06.12.2024. Zürich. https://www.nzz.ch/wirtschaft/cum-ex-skandal-chefermittlerin-anne-brorhilker-hat-gekuendigt-ld.1677900 zurück
- Andreas Wirsching (2023). Gescheiterte Privatisierungen. Das wird uns noch lange wehtun. Deutschland war mal bekannt dafür, dass vieles gut funktioniert, meint der Historiker Andreas Wirsching. Doch dann sei der Neoliberalismus und die Privatisierung von staatlichen Kernaufgaben gekommen. Damit sei das Land folgenschwer gescheitert. Deutschlandfunk Kultur 28.03.2023. Deutschlandradio. Köln. https://www.deutschlandfunkkultur.de/staat-kernaufgaben-privatisierung-100.html zurück
-
Google (2024). Suche: „privatisierung gescheitert“. https://www.google.com/search?q=privatisierung+gescheitert
(Bemerkung: Unter den zahllosen Treffern sind ganz sicher viele seriöse Beispiele zu finden) zurück - Andrea Greilinger, Holger Mühlenkamp, Jan Ziekow (2012). Hans-Ulrich Küpper und Lothar Semper (Hrsg.). Chancen und Risiken von PPP: Eine Betrachtung aus ökonomischer und juristischer Perspektive. Ludwig-Fröhler-Institut. Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI). München. https://lfi-muenchen.de/wp-content/uploads/2017/08/2012_gesamtes_Dokument_Chancen-und-Risiken-von-PPP.pdf zurück
- Jan Willmroth. Cum-Ex-Geschäfte werden Großkanzlei zum Verhängnis. Süddeutsche Zeitung 21. November 2019. München. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/cum-ex-freshfields-johannemann-1.4691139 zurück
- Susan Jörges. Wie sich die Bankenlobby ein Gesetz zum großangelegten Steuerraub schrieb. Der Cum/Ex-Skandal gilt als der „größte Steuerraub“ in der Bundesrepublik, mehrere Beteiligten müssen sich derzeit vor Gericht verantworten. Auslöser war ein Gesetz, das an entscheidender Stelle von der Bankenlobby formuliert worden war – eins zu eins, ohne dass ein Komma geändert wurde. Wie konnte es dazu kommen? Wir haben die betreffenden Dokumente ausgegraben. Abgeordnetenwatch 13.01.2020. Berlin. https://www.abgeordnetenwatch.de/recherchen/lobbyismus/wie-sich-die-bankenlobby-ein-gesetz-zum-grossangelegten-steuerraub-schrieb zurück
- N.N. (2012). Vorgang – Schriftliche Frage: Vom BMF an die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer erteilte Aufträge für die Mitarbeit an Gesetzen in den letzten zehn Jahren. BT-Drucksache 17/11095 (Schriftliche Fragen). ID: 48563 (17. Wahlperiode). Deutscher Bundestag 19.10.2012. Berlin. https://dip.bundestag.de/vorgang/vom-bmf-an-die-kanzlei-freshfields-bruckhaus-deringer-erteilte-auftr%C3%A4ge/48563. Antwort als Pdf: https://dserver.bundestag.de/btd/17/110/1711095.pdf zurück
- N.N. (2024). Anteil von Steuer- und Sozialabgaben an den Gesamtarbeitskosten in Deutschland im Jahr 2022 nach Einkommen und Familienstand. Statista Research Department 02.01.2024. Statista GmbH. Hamburg. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156797/umfrage/steuer-und-sozialabgaben-in-deutschland/ zurück
- N.N. (2024). Konsumausgaben und Lebenshaltungskosten. Statistisches Bundesamt (Destatis) 2024. Wiesbaden. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/_inhalt.html zurück
- N.N.. Mieterland Deutschland: Warum leben so viele Deutsche zur Miete? Finanzen.net 12. November 2019. Karlsruhe. https://www.anlegen-in-immobilien.de/mieterland-deutschland-warum-leben-so-viele-deutsche-zur-miete/ zurück
- Matti Schenk. Eigentümerstruktur am Wohnungsmarkt. Wohnungsmarkt Deutschland – März 2019. Spotlight Savills Research März 2019. Savills. London. https://pdf.euro.savills.co.uk/germany-research/ger-2019/spotlight-eigentumerstruktur-am-wohnungsmarkt.pdf zurück
- Wikipedia (2024). Wohnungsgemeinnützigkeit. https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungsgemeinn%C3%BCtzigkeit zurück
- Michael Pohl (2019). Der Staat trägt die Schuld an explodierenden Wohnkosten. Mieten und Immobilienpreise in Deutschland explodieren seit einigen Jahren. Daran ist die Politik nicht unschuldig. Augsburger Allgemeine 27.03.19. https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Kommentar-Der-Staat-traegt-die-Schuld-an-explodierenden-Wohnkosten-id53900431.html zurück
- Roswitha Loibl (2024). Wohnförderung: Verbände kritisieren Missmanagement. Eine Studie des Pestel-Instituts zeigt, dass die Förderung von Sozialwohnungen günstiger ist als Wohnzuschüsse für Bedürftige. Immobilienmanager 16. Januar 2024. RM Rudolf Müller Medien GmbH & Co. KG. Köln. https://www.immobilienmanager.de/pestel-institut-sieht-uebermaessige-foerderung-beim-wohngeld-16012024 zurück
- Matthias Günther (2024). Bauen und Wohnen 2024 in Deutschland. Beauftragt vom Verbändebündnis „Soziales Wohnen“. Pestel Institut gGmbH Januar 2024. Hannover. https://mieterbund.de/app/uploads/2024/01/Bauen-und-Wohnen-im-Jahr-2024.pdf zurück
- Wikipedia (2024). Steuerreform 2000. https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerreform_2000_in_Deutschland zurück
- Jurik Caspar Iser (2023). Bye-bye, bezahlbarer Wohnraum. Der Regierung gelingt es nicht, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Eine neue Förderung soll die Wende bringen. Doch die Ampel-Koalition legt nur vage Eckpunkte vor. Die Zeit 15. Juni 2023. Zeitverlag Gerd Bucerius. Hamburg. https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-06/bezahlbarer-wohnraum-wohngemeinnuetzigkeit-ampelkoalition-foerderung zurück
- Wikipedia (2024). Veräußerungsgewinn – Steuerliche Regelungen (Deutschland). https://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4u%C3%9Ferungsgewinn#Steuerliche_Regelungen_(Deutschland) zurück
- David Böcking, Nicolai Kwasniewski und Philipp Kollenbroich. Bürger zahlt, Investor strahlt. Investoren kaufen Hunderttausende Wohnungen. Mit sogenannten Share Deals sparen sie Steuern und unterlaufen die Rechte der Kommunen. So funktioniert der Trick. Der Spiegel 14.02.2019. https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/immobilien-investoren-sparen-mit-share-deals-steuern-und-hintergehen-kommunen-a-1253048.html zurück
- Leonard Jüngling (2024). Das lukrative Geschäft mit dem Leerstand. Momentum-Institut 11. März 2024. Wien. https://www.momentum-institut.at/news/das-lukrative-geschaeft-mit-dem-leerstand/ zurück
- Tomaso Duso, Claus Michelsen, Maximilian Schäfer, Kevin Tran (2021). Durch Airbnb-Vermietungen steigen in Berlin die Mieten. DIW Wochenbericht 7 / 2021, S. 95-102. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Berlin. https://www.diw.de/de/diw_01.c.810832.de/publikationen/wochenberichte/2021_07_1/durch_airbnb-vermietungen_steigen_in_berlin_die_mieten.html zurück
- N.N.. Genossenschaftswohnungen. Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien 2024. https://wien.arbeiterkammer.at/service/broschueren/wohnen/Genossenschaftswohnungen.html zurück
- N.N.. Geschichte. WOGE Köln eG Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen. Köln 2024 https://woge-koeln.de/geschichte/ zurück
- N.N.. Erlösanteil: So viel Geld kommt beim Landwirt an. Agrarheute 27.02.2017. Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH. München. https://www.agrarheute.com/management/finanzen/erloesanteil-so-viel-geld-kommt-beim-landwirt-532213 zurück
- Erika Quendler, Sinabell Franz (2017). Wie viel von den Ausgaben der Verbraucher für Lebensmittel in Österreich verbleibt in der Landwirtschaft? Journal of the Austrian Society of Agricultural Economics 26:209-218. December 2017. In book: Jahrbuch der österreichischen Gesellschaft für Agraökonomie (pp.209-218). DOI: https://doi.org.10.24989/OEGA.JB.26.22. URL: https://www.researchgate.net/publication/321834212_Wie_viel_von_den_Ausgaben_der_Verbraucher_fur_Lebensmittel_in_Osterreich_verbleibt_in_der_Landwirtschaft. Pdf: https://www.wifo.ac.at/wp-content/uploads/upload-8527/mb_2016_03_04_lebensmitteleinzelhandel_-3.pdf zurück
- Marita Wiggerthale. Knebelverträge im Lebensmittelhandel. Wie Supermarktketten Lieferanten unfaire Handelspraktiken und Dumpingpreise aufzwingen. Factsheet 9. Februar 2021. Oxfam Deutschland. Berlin. https://www.oxfam.de/system/files/documents/oxfam_2021_knebelvertrage.pdf zurück
- Marita Wiggerthale. Die wahren Kosten unserer Lebensmittel. Wir müssen über Lebensmittelpreise reden! Lebensmittelpreise machen immer wieder Schlagzeilen. Nicht ohne Grund, denn Lebensmittel sind Wert-voll. Ihre Herstellung und Vermarktung bilden die Lebensgrundlage für Millionen Menschen. Gleichzeitig ist dieser Prozess mit hohen sozialen und ökologischen Kosten verbunden. Ob die Preise die Kosten in der Lebensmittelkette widerspiegeln, ist eine Markt-, Macht- und Systemfrage. Wer die Weichen für eine sozial-ökologische Neuorientierung vom Feld bis zum Teller setzen will, kommt um das Thema Preise nicht herum. Oxfam Blog 05. November 2021. Oxfam Deutschland. Berlin. https://www.oxfam.de/blog/lebensmittelpreise zurück
- Marion Aberle. Immer mehr Land in immer weniger Händen. Land darf kein Spekulationsobjekt sein und nur Wenigen zu mehr Reichtum verhelfen – auf Kosten der kleinen Akteure im Ernährungssystem. Agrar- & Ernährungspolitik. Fachjournal Welternährung 02/2021. Welthungerhilfe. Bonn. https://www.welthungerhilfe.de/welternaehrung/rubriken/agrar-ernaehrungspolitik/immer-mehr-land-in-weniger-haenden zurück
- Clara Pfeffer und Christian Herrmann. Kemfert greift naive Politik an „BASF hat uns ins Energiedrama geführt“. ntv 16.02.2023. URL: https://www.n-tv.de/wirtschaft/BASF-hat-uns-ins-Energiedrama-gefuehrt-sagt-Claudia-Kemfert-im-Klima-Labor-article23908511.html zurück
- Lucas Maier. Autor Christian Stöcker. „Dann ist Wladimir Putin ein armer Mann ohne Macht“. t-online 14.03.2024 https://www.t-online.de/klima/leben-umwelt/id_100362302/klimawandel-wie-maenner-die-welt-verbrennen-christian-stoecker.html zurück
- LobbyPedia (2024). August von Finck. LobbyControl – Initiative für Transparenz und Demokratie e.V.. Köln. https://lobbypedia.de/wiki/August_von_Finck zurück
- Sven Röbel (2020). AfD-Spendenaffäre: Neue Spur zu Milliardär Conle. In der Parteispendenaffäre um AfD-Politikerin Alice Weidel liegen der Staatsanwaltschaft endlich wichtige Dokumente aus der Schweiz vor. Nach Informationen von SPIEGEL und „Report Mainz“ ist ihr Inhalt brisant. Der Spiegel 11.05.2020. Spiegel Verlag Rudolf Augstein. Hamburg. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-spendenaffaere-neue-spur-zu-milliardaer-conle-a-6b7fe350-faac-4270-9ffe-5ee185f7af56 zurück
![]() |
CC-BY-NC-SA Harald Thielen-Redlich 2025 |